Thursday, October 25, 2012

Tierschutz

Seit Jahrtausenden haben Tiere uns mit ihrer Austrahlung fasziniert und haben uns in ihren Bann gezogen mit ihrer Schöhnheit , ihrer Eleganz und Kraft, ihrer Anmut und ihren enormen Sinnesleistungen, die der unseren häufig um vieles übersteigt. Dies kann man schon aus den wunderschönen, Jahrtausend alten Höhlenmalereien unserer Vorfahren erkennen. Auch schon vor tausenden Jahren haben einige von Ihnen unsere Pfade aufs Engste begleitet , wie man aus alten Gräbern sehen kann, wie zum Beipiel der Hund, der sich enorm an ein Zusammenleben mit uns angepasst hat und uns auch aus dem Gesicht lesen kann. So können ebenso auch Gänse , welche ebenfalls immens wachsam sind uns auch individuell am Gesicht erkennen. Zudem haben Tiere aber eine !!emotionale Intelligenz!!!, die sie befähigt, auf dem Boden einer immensen sinnesmässigen und emotionalen Wahrnehmungsfähigkeit erahnen können , was wir von ihnen wollen, sodass wir sie leicht ausbilden können, ohne dass sie unsere Sprache als solche verstehen. Umso schlimmer ist es , wie wir sie häufig respektlos behandeln, sie geradezu foltern und malträtieren: sie sind unsere MItgeschöpfe, ohne die unser eigenes Leben viel ärmer wäre und ohne die wir selbst nicht existieren würden oder könnten, denn sie sind unsere evolutionären Vorfahren auf dieser Erde, aus denen wir selbst gekommen sind und ohne die wir heute keine Lebensgrundlage finden würden! ( z.B. Biene) Tiere sind durch eine Jahrtausend alte , auf Selektion der Besten beruhende Evolution adaptiert an ihr jeweiliges Biotop und ihrer Funktion darin zu enormen Sinnesleistungen befähigt, die sie in einem uns nicht ermöglichtem Maße an einer Teilhabe an der Umwelt befähigt: Sie können zum Beispiel die Vibrationen eines ankommenden Tsumani schon verspüren , wenn wir noch nichtsahnend am Strand liegen. Beobachtungen haben immer gezeigt , dass schon in diesen Situationen es zu Massenpaniken unter Tieren gekommen ist , die auf Berge geflüchtet sind, sodass kein Wildtier bei Tsunamis umgekommen ist. Dies ist insofern wichtig zu begreifen, da es uns damit klar sein sollte, was wir ihnen antun, wenn wir ihnen durch unsachgemässe Haltungsbedingungen Leid zufügen und eine ihrer Art gerechten Lebensverhältnisse nicht annähernd zur Verfügung stellen wollen, weil es billiger ist, sie leiden zu lassen , und weil wir sie nicht mehr als individuelle Lebewesen wahrnehmen , sondern sie systemimmanent nur auf einen Produktionszweck reduzieren und juristisch nur als Ware gelten lassen. Horst Stern hat als Journalist schon vor Jahrzehnten durch einige spektakuläre Reportagen z.B. über "das Tier im Handel" uns unsere eigene Schande im Umgang mit anderen Lebewesen drastisch vor Augen geführt , die ich persönlich als unsere Mitgeschöpfe bezeichne. So hat auch der Tierschutzbund drastische Aufnahmen über grausamste Zustände bei Tiertransporten veröffentlicht, wo Rinder mit gebrochen Beinen in langen internationalen Transporten ohne Futter und Wasser gequält, Pferden an Ländegrenzen mit Stangen Augen ausgeschlagen wurden oder sie mit Tritten malträtiert wurden, damit sie zum Aufstehen getrieben wurden, um durch oberflächliche Grenzkontrollen zu kommen, Rinder mit gebrochenen Beinen mit Kränen durch die Luft verladen wurden, sie meterhoch fallen gelassen wurden, sie mit Elektroschockern gepeinigt in Akkord von letztendlich emotional abgebrühten Leuten verladen werden, in Übersee noch auf allen Vieren mit gerbochenen Beinen in die Schlachthöfe geknüppelt wurden, um sie dort an den Füssen gefesselt auf dem Boden stundenlang verharrend letzendlich ohne Betäubung zu schächten. Ich konnte nächtelang nicht schlafen. Das ist grausam. Ich habe daraufhin einen langen, ungehaltenen Brief an irgendeinen Landwirtschaftsminister geschrieben .In dem System der maximalen Profitvermehrung haben sie nur eine schwache Lobby und können sich selbst nicht wehren. Um diesbezüglich gleich irgendwelchen Kritikern das Wasser abzugraben , möchte ich betonen, dass ich mit dem Vorsitzenden des Kinderschutzbundes völlig einer Meinung bin, dass wir den Begriff der Kindesmisshandlung gleichermassen erzetzen sollten durch den gleichbedeutenden Begriff der "Kindesquälerei" , weil es keine falsche Behandlung von Kindern ist , diese verwahrlosen zu lassen oder psychisch und physisch zu malträtieren, sondern ebenfalls eine Quälerei darstellt. über die katastrophalen Verhältnisse in Deutschland , wo in jeder Woche drei Kinder durch Vernächslassigung oder Qälerei zu Tode kommen , habe ich schon hingewiese. Der Vorsitzende des Kinderschutzbundes bemängelte auch, dass sich deutlich mehr Menschen im Tierhschutz als im Kinderschutz engagieren würden. Jedoch muss man auch wahrnehmen, dass das Eingreifen beim Tierschutz häufig leichter erscheint als beim Kinderschutz, da die Eltern als "Erziehungsberechtigte" meiner Meinung nach juristisch in der Vergangenheit übermässig geschützt wurden, was ein Eingreifen von Dritten von ausserhalb deutlich erschwerte; der Gedanke der Erziehungs- und Sorgeverpfichtung von Eltern vielleicht juristisch etwas vernachlässigt wurde, wenn man bedenkt , dass meines Wissens z.B. viele Eltern in den letztem Jahren bekannterweise ihre Kinder nicht mal regelmässig oder morgendlich ausreichend gefrühstückt versorgt zur Schule schicken oder wochenlang schwänzen lassen, ohne dass dies gegenüber den Eltern irgendwelche Konsequenzen gehabt hätte. Hier aber fängt eine Vernachlässigung bereits an, wenn Kinder sich nicht mehr im Unterricht konzentriern können, ihre Leistungen plötzlich nachlassen, ihre Chancen auf Teilhabe und persönlicher Entfaltung sinken oder nach Aussagen der eigenen Eltern sich selbst mit Süssigkeiten als Grundnahrungsmittel selbstständig versorgen müssen, weil eine Versorgung durch die Sorgeverpflichteten nicht ausreichend umgesetzt wird. Darüber berichtete ich bereits, es ist nicht Thema dieser Abhandlung. So gilt mitunter für Haustiere, dass sie nur zu häufig rein nach dem Aussehen und nicht nach ihren Bedürfnissen gehalten werden: Schlittenhunde gezüchtet auf ein enormes Laufvermögen und somit auch -bedürfnissen adaptiert an eine kalte Umgebung, die nur an der Leine im Schritt in der Grosstadt gehen dürfen, intelligente Hütehunde, die nicht ausgelastet als Etagenhunde gehalten werden , weil durch irgendein Film oder eine Fernsehsendung die Rasse gerade "in" ist, ein Eisbär , der in der Sommerhitze in Südspänien in einem Käfigwaggon oder Delphine in engen Hotelpools zur fragwürdigen Belustigung von unwissenden Besuchern eingefercht werden, exotische Tiere, die auf schrecklichste Art und Weise illegal eingeführt werden , deren Haltungsbedürfnisse nicht gekannt werden, weil man sie alle nur halten will, um sich mit ihrer Gegewart und ihrem Besitz zu schmücken: je aussergewöhnlicher , umso mehr kann man sich anderen Menschen gegenüber mit ihrem Besitz "aufwerten" und abgrenzen: das Tier als Status -und Luxusobjekt ! Der derzeitige Zustand ist weder tiergerecht und selten artenfördernd , weil es nur wenige Leute gibt , die z.B. in der Haltung von Exoten wirkliche Kenner sind und diese Tiere artgerecht halten können und sogar Fachexperten auf ihrem Gebiet sind und erfolgreich nachzüchten können. Die Tiere werden als Wildfänge aus der Natur- teilweise unter Tötung ihrer Artgenossen ( Muttertiere oder ganze Familienverbände) als junge und abhängie Individuen gefangen oder als trächtige Weibchen eingefangen. Das Ausbeuten der Natur wird immer einfacher , je weiter das Eindringen und das flächendeckende Abholzen von UR- Wäldern voranschreitet. Viele überleben Transporte nicht und werden geradezu verhökert als Ware auf einem lukrativen international tätigen Weltmarkt mit immensen Umsätzen oder dienen einer verarmtem Landbevölkerung zur Fleischversorgung , weil sie an den Gütern ihres Staates nicht teilhaben können, sondern sich international eine Vermögenden"elite" herausgebildet hat- inzwischen auch in China- die sich schnelle Profite in die eigene Tasche wirtschaftet und an nachhaltigem langfristigem Wachstum einer ganzen Region nicht interessiert ist. Nur zu häufig sind die Halter selbst bei herkömmlichen Haustieren überfordert , kennen weder deren Bedürfnisse noch deren Kommunikation oder können die Tiere nicht ausbilden ( Hunde, Pferde), sodass sie nicht selten "entsorgt" werden oder ca 1/3 der Pferde wegen angeblichen psychischen Auffälligkeiten schlichtweg beim Schlachter landen. Nicht selten auch werden Tiere , wie z.B.Windhunde oder Sportpferde, nur noch als "Wettobjekt" oder "Sportgerät" missbraucht und in einer Intensität des Trainings nicht selten bis über ihr Leistungsmass hinaus malträtiert und schnell als nutzlos ausgemustert und systematisch in jungen Jahren überfordert und dann übertrainiert getötet, wenn sie nicht mehr tauglich erscheinen oder erwartete Spitzenleistungen bringen, nicht selten als Folge einer viel zu frühen Leistungsüberforderung. Hochleistungspferde werden in Einzelboxen gehalten hinter Gittern, dürfen -wie Tortillas nur kurzzeitig am Zügel ins Freie -, weil sie zu kostbar sind , als dass sie sich im Freilauf die Beine verstauchen könnten. Armes Ausnahmepferd! In den Wäldern wurden im Jagdjahr 2008/2009 rund fünf Millionen Wildtiere erschossen. Die Rückkehr von Beutegreifern und Fleischfresser wird nur bei einem kleinen Teil der Jäger begrüsst; Jagdgesellschaften aus der "feinen Gesellschaft" , die schon an einem Wochenende einen Jagdschein machen dürfen, haben wohl weniger die Biotopregulation "im Visier" als mehr ein belustigendes/ elitäres Gesamtereignis. Nach Schätzung der Deutschen Wildtierstiftung werden durch Mähmaschinen jedes Jahr 500.000 Tiere zerstückelt, darunter 90.000 Rehkitze. Freiwillige , wie angeleitete Schulklassen, sammeln daher regelmässig Rehkitze rechtzetig ein, lassen sie in Kisten ruhen bis der Landwirt die Feldarbeit beendet hat , um sie dann wieder an ihren Platz zurückzubringen. Es geht also auch anders. Durch Autofahrer würden nach einer Hochrechnung des Deutschen Jagdschutzverbandes jedes Jahr eine Million Rehe, Wildschweine, Hasen und Füchse auf den Straßen sterben. Sie wirken dabei nicht selten wie Geschosse auf die Fahrzeuge ein oder veranlassen durch Ausweichmanöver Unfälle mit Todesfolgen für die Verkehrsteilnemer. Eine langfrisige Änderung unseres Mobilitätssystemes (siehe frühere Posts) würde eine Erleichterung, Beschleunigung und Sicherung des Personentransportes bewirken und gleichzeitig nicht mehr eine Zerstückelung der Biotope und diese Unfälle bewirken. Hierdurch würden Natur und Mensch enorm profitieren. Problematisch ist auch das Halten von Tieren in Zoos, wie z.B. der Berliner Zoo und Tierpark , wo eine Unmenge Tiere auf engsten Raum zur Belustigung nicht annähernd artgerecht gehalten werden , sondern lediglich zur Schau gestellt werden, wo der Direktor sich nicht in ausreichendem Masse an Nachzuchtprogrammen oder Standards beteiligen will und wo Knut, der Eisbär, dann aus einer Inzucht entstammte und wie alle seine 10 Geschwister und Halbgeschwister zuvor verstorben ist und als Erwachsener mit drei weiblichen Tieren in einem viel zu engen Gehege zusammengefercht wurde und ständig in einer Ecke sass , weil er von diesen völlig artgerecht weggemobbt wurde. Da war kein Herr Gabriel mehr da, der seine Patenschaft medienwirskam im Knutfieber einst übernommen hatte. Solche Tiere kann man nicht artgerecht in Zoos halten, besser wäre es , die vielen Kreuzfahrtschiffen zur Polarregion gleichzeitig auch mit Zielen des Artenschutzes besonders für Eisbären zusätzlich in Funktion zu nehmen, denn es ist jetzt schon nachweisbar, dass sie im Aussterben begriffen sind: nur noch 40% Überlebenschance für den Nachwuchs, Abnahme der Grösse und Gewicht als Ausdruck einer ständigen Hungersnot, ertruckene Eisbären , weil Eisschollen fehlen, bis hin zum Kannibalismus untereinander sind krasse Beipiele eines gnadenlosen Überlebenskampfes, der gerade diese Art als grösster Fleischfresser unserer Planeten ausgesetzt ist und dringend schützenswert ist, weil die Klimaerwärmung mit einer 10 000 fach schnelleren Geschwindigkeit erfolgt als es je zuvor in natürlichen Klimaschwankungen erfolgte und deshalb die Anpassungfähigkeit jeder Art systematisch überfordert. Bezüglich des Tiereinsatzes in der Forschung ist selbstverständlich klar, dass der medizinische Fortschritt auch auf Tierversuchen basiert: Impfstoffe und Antibiotika, Schmerzmittel und Anästhetika, Strahlentherapie, Bluttransfusion und Organtransplantation, Herzoperationen und Nierendialyse - all diese Therapien wurden an Tieren entwickelt.Aber der Fortschritt sollte hier den Einsatz von Alternativmethoden mit Zellkulturen oder Computer-Simulationen abzuklären imstande sein , inwieweit sie den "Verbrauch" von Tiere ersetzen könnten, wie z.B. bei Standardtests auf Schleimhautverträglichkeit. Schwierig ist es, wenn nach unbekannten Effekten in Gesamtorganismen gesucht wird und wieweit sie vom Tier auf den Menschen übertragbar sind. In der Neurobiologischen Forschung sitzen Makaken bis zu vier Stunden mit fixiertem Kopf im Primatenstuhl und blicken auf einen Monitor, während implantierte Elektroden die Reaktionen einzelner Nervenzellen auf visuelle Stimuli messen.So wollen die Forscher unter anderem herausfinden, wie die Neuronen untereinander kommunizieren, wenn sie die Welt abbilden - ein zentrales Thema der Neurowissenschaft. Während deutsche Labors im Jahr 2005 noch etwa 2,41 Millionen Tiere für Forschungszwecke verwendeten, waren es im Jahr 2009 bereits 2,79 Millionen Tiere. In den Laboren Deutschlands wurden dabei im Jahr 2008 knapp 2,7 Millionen (!!) Tiere in Versuchen eingesetzt, darunter 2,3 Millionen Mäuse, Ratten und andere Nagetiere. Größere Tiere wie Schweine (13102), Rinder (6288), Schafe (4810), Pferde und ihre Verwandten (598), Hunde (445), Katzen (803) oder Affen (2285) sind relativ seltener vertreten. Die Gesamtzahl der " verbrauchten" Tiere jedoch ist für mich erschreckend, der Verdacht liegt nahe, dass die Einführung von Alternativmethoden tatsächlich nicht mit dem gebotenen Einsatz vorangetrieben werden. Ob in der Medizin jede Pharmafirma ähnliche neue Produkte auf dem Markt platzieren muss mit fragwürdigem Zusatznutzen, die alle wieder erneut die volle Bandbreite der Tierversuche benötigen, wirft viele Systemfragen auf. Der Sinn und die gewonnenen Erkenntnisse sollten ethisch im Verhältnis stehen zum Leid der Haltungsbedingungen generell bei "NUtz"-tiere und der " Verbrauch" besonders in der Kosmetikindustrie, wo sich generell die Frage stellt , in wieweit wir neue Substanzen benötigen oder ob nicht die Natur selbst uns alle notwendigen Stoffe zur Verfügung stellt , die wir für Pflegezwecke , aber auch für dekorative Kosmetika benötigen. Es verbleibt die Frage , inwiefern die Erkenntnisse überhaupt hinreichend valide auf den Menschen übertragabar sind . Die Erforschung und Anwendung von Alternativ- und Ersatzmethoden wäre also ein vorrangiges Ziel, die Zahl der Versuchstiere auf ein Mindestmass zu beschränken, in der Kosmetik auf ausgetestete oder natürliche Bestandteile zurückzugreifen und die Haltungs- und die Versuchsbedingungen strengstens zu reglementieren. Dabei geht es in der Viehproduktion meist gewalttätiger zu als im Labor. So werden in Deutschland zum Beispiel jedes Jahr ca 20 Millionen männlichen Ferkeln ohne Betäubung die Hoden abgeschnitten, damit ihr Fleisch später nicht den urinähnlichen Ebergeruch annimmt. Ohne Betäubung ist das nach dem Deutschen Tierschutzgesetz in der ersten Lebenswoche erlaubt. Der Landwirt greift das Ferkel dazu aus der Gruppe heraus, schneidet mit einem Skalpell die Haut auf, durchtrennt den Samenstrang und entfernt die Hoden. Extrem schmerzhaft, weil enorm sensibel versorgtes Organ! Es sind längst andere Verfahren zur Schmerzreduzierung in Gebrauch. In den Niederlanden versetzt man die Ferkel mit Kohlendioxid, in der Schweiz mit dem Narkosegas Isofluran in eine Vollnarkose. Außerhalb Europas erhalten männliche Schweine in mehreren Ländern eine Impfung, die die Bildung der Geschlechtshormone unterdrückt - beispielsweise in Australien oder Mexiko. In England ist eine Kurzmast üblich: Die Eber werden vor Erreichen der Geschlechtsreife geschlachtet. Dabei kommt dieser Geruch nur in einem geringen Anteil von Ebern vor, diese könnten vorab genetisch identifiziert werden und könnten fachgerecht unter Betäubung behandelt werden.Inzwischen gibt es auch geruchtsarme Zuchtinien ( z.B. " Inodorus") ohne unangenehmen Fleischgeruch. Aber andersherum ist es billiger. "Rekordproduktion!" jubelt das Statistische Bundesamt in seiner Frühjahrsmeldung zum Thema im Jahre 2005: Rund 60 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde wurden demnach allein in Deutschland geschlachtet. Beim Geflügel meldet das Amt nur das Gewicht des erzeugten Fleisches: Hühner, Enten und Truthühner brachten 7,7 Millionen Tonnen auf die Waage. Anders als bei Tierversuchen prüft hier niemand, ob die Tötung eines Tieres fachgerecht durchgerührt wurde oder in diesem Ausmass zu rechtfertigen ist: Guter Appetit ist immer Grund genug. Bilder aus Schlachthöfen beweisen das Gegenteil, dass Tiere in der Warteschleife bereits bewusst auf ihr gewaltsames Ende hinzittern, unsachgemässe Betäubungen durchgeführt werden, Rinder am Bein aufgehängt brüllend aufwachen und ihnen bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten werden, weil es wieder mal einen Stau in der Akkordarbeit in Grossbetrieben gegeben hat! Oder ähnliche katastrophale Zustände, vor allem in der Verladung und auf dem Transport. Im Schlachthof werden die Schweine zuerst betäubt, danach haben die Metzger an den Schlachtstraßen häufig nur zwei Sekunden Zeit pro Tier, um ihnen die Schlagadern zu durchtrennen. Wie eine veröffentlichte Studie des Max- Rubner-Instituts für Sicherheit und Qualität bei Fleisch in Kulmbach ergab, verfehlen die Schlachter in der Akkordarbeit in ein Prozent der Fälle die entscheidenden Blutgefäße oder übersehen einzelne Exemplare. Die Tiere werden wieder wach und dann bei vollen Sinnen im folgenden kochenden Wasserbad zu Tode gebrüht. Ein Prozent der Fälle, das heißt: weit mehr als 500.000 Tiere. So sind für die Legehennen seit 2010 geräumigere Käfige vorgeschrieben sind, dadurch sank der Anteil der Käfighaltung binnen zwei Jahren von 62 auf 18 Prozent. Diese "Volieren"haltung ermöglicht aber trotzdem kein "Fliegen" und die Bodenhaltung ist meiner Meinung nach immer noch eine stressende Massenhaltung, wobei diese zentralen Haltungsformen den wiederholten bestandsumfassenden Einsatz von Antibiotika einfordert , der zu Bakterien-Resistenzbildungen führt, was letzendlich auch uns selbst mit dem Verzehr gestresster Tiere und der Ausbildlung von Antibiotikaresistenzen schädigt. Die Niederlande, in der durch Intensivhaltung ebenfalls Unmengen an Antibiotika flächendeckend eingesetzt werden, hat daher die vorsorliche Abklärung von Resistenzbakterienträgern bei stationärer Krankenhausaufnahme vorgeschrieben , was wiederum eine Ummenge Geld kostet, allerdings zu Lasten der Bevölkerung als Versicherungsgemeinschaft, wobei die zentrale Massentierhaltung vorrangig Profit für einige Grosshändler einbringt. Geschätze 60 000 Menschen versterben jährlich allein in Deutschland an mutliresistenen Keimen oder Krankenhausinfektionen.( nosokomiale Infektionen) Dies braucht aber nicht einmal bei resistenten Keimen zu geschehen , weil schon seit Jahrzehnten in ehemaligen Osteuropäischen Instituten bekannt und durchgeführt wurde, dass durch individuelle Austestung und Anzüchtung von Bakteriophagen eine individuelle Behndlung von infizierten Patienten mit multiresistenten Keimen möglich ist ohne Antibiotikaeinsatz,neimand müsste versterben:Es ist ein Skandal, weil es nicht durchgeführt wird , da es in diesem kommerzialisierten Medizingeschäft nicht lukrativ erscheint; das ist zynisch! Ich berichtete! Das System geht über Leichen! Zudem werden durch Hermesbürgschaften der Bundesregierung für Legehennenbatterien z.B. in der Ukraine die Probleme nur ins fernere Ausland ausgelagert, die uns mit nicht kennzeichnungspflichtigen "Verarbeitungseiern" in Zukunft beliefern sollen, die uns auf diese Weise untergeschoben werden sollen , die wir aber nicht wollen. Das ist verlogen. Die Ausbrüche von Tierseuchen in den letzten Jahren haben zusätzlich dazu geführt , dass ganze Bestände in der jüngsten Vergangenheit international ausgetilgt worden sind, eine artgerechte Tötung dabei auch in Deutschland- nicht durchgeführt wurde. So ist auch in der Tötung von Rinder die Munition ausgegangen, die sollen schlichtweg brutalst totgeschlagen worden sein, dass selbst die Bauern entsetzt nicht zusehen konnten. Als Beispiele für Internationale Fragwürdigkeiten: Auf Sardinien knallen z.B. 20 000 Jäger alles als Sport getarnt ab, was -auch an bedrohten geschützten und beringten Greif-vögeln auf ihren herbstlichen Flugreisen in den Süden dort Zwischenrast sucht , nachdem sie vorerst hier auf dem Festland mitunter mit viel Engagement freiwilliger Umweltaktivisten in der Nachzucht gefördert wurden.Viel zu wenige Beamte interessieren sich nicht darum, ob hier Artenschutz eingehalten wird, die "Sportschützen" -Lobby hat die Politiker voll im Griff, härtere Gesetze zu erlassen. In Oberitalien hält sich eine altertümliche "Sportart", die mit Fangnetzten alles wegfängt, was im Herbst auf ihren Flügen in den warmen Süden kräfteraubend die Alpen bezwungen hat, obwohl hier ein Nutzen äussert fragwürdig ist, da an kleinen Singvöglen man nur kleine Knöchelchen ablutschen kann! In Südfrankreich und in Spanien werden zur fragwürdigen (!) Belustigung einer meiner Meinung nach völlig überholten Kultur(?) der Stierkämpfe oder Volksfeste mit Hetzjagden von Stieren, die vorher mit Feuergestängen zwischen den Hörnern oder mit Stangen gepeinigt in Panik versetzt werden, damit sich junge Männer oder Torreros meinen "als überlegen" beweisen zu müssen. Der Stier in der Kampfarena wird malträtiert, mit optischen Tricks getäuscht , dadurch ausgepowert, immer wieder angestochen und "bis aufs Blut" gereizt, sodass er letztendlich nahezu ausgeblutet und entkräftet mit Leichtigkeit am lebendigen Leib abgestochen werden kann, zur Selbsdarstellung von Menschen ,die meinen eine vermeintliche Überlegenheit dem Tier gegenüber zur Schau stellen zu müssen, als Relikt eines längst überholten (patriarchialen ?) Selbstverständnisses in der Gesellschaft. In Wirklichkeit wirf der Stier instinktmässig ausgetrickst und hat nicht wirklich eine Chance ! Ein wesentlicher Grund für den Kommerzialisierungsdruck und dass es zu immer konzentrierteren Produktionsstätten und Verkaufsformen im Handel gekommen ist, dass die frühere Preisbindung eines Endproduktes fallen gelassen wurde und grosse Verkaufsketten durch einen Preiskampf um immer billigere Anbietung von Waren, kleinere Läden ausboten konnten durch einen grösseren Gesamtumsatz, dadurch sie in eine Oligopolstellung den Produzenten gegenüber gekommen sind und die Preisunterbietung an die Produzenten weitergeben können, sodass bes. die Landwirte heute schon am Existenzminimum bei der Milchproduktion arbeiten und die Tiere immer höhere Einzel-leistungen erbringen müssen, die das Einzeltier in seiner Produktivität bis an den Garaus bringen können und Bauern in eine spezialisierte Massentierhaltung umsteigen mussten , um noch am Markt bestehen zu können . Da allerdings durch den erhöhten Anteil an prekären Arbeitsverhältnissen gerade bei einem immer grösser werdenden Anteil der Bevölkerung durch Leiharbeit, Minijobbern etc. die Kaufkraft nachliess , haben die Verbraucher - genausowenig wie die Produzenten und schon gar nicht die Lebewesen der sog. "Verdelungswirtschaft" durch diesen Prozess einen Vorteil , sondern immer weniger Grosskonzerne in diesem Konzentrierungsprozess. Im Gegenteil, die Kulturlandschaft und die bäuerlichen Strukturen haben einen immensen Umstrukturierungspozess in Kauf nehmen müssen und mussten zu einem hohen Anteil manchernorts ihre Jahrhunderte alten Familienbetriebe aufgeben. Die Nachteile für den grössten Anteil der betroffenen Beteiligten überwiegen dabei. Nur Wenige profitieren von diesem Umstrukturiereungsprozess. Aber man kann billige Produkte besser ins Ausland exportieren. Die immer grösseren Absatzmärkte für einige Wenige werden hier angestrebt! Eine fragwürdige Entwicklung , aber System der NWO! Allerdings war auch früher nicht alles goldig in der Landwirtschaft , wenn ich an kleine und dunkle Bretterverschläge für Schweine, Anbindehaltung auf ausgetretenen Betonböden für Rinder und Pferde und den Kälberstrick denke etc.. Mehr Beispiele kan man beim deutschen Tierschutzbund gerne online einsehen! Ich frage mich bei alledem, was ein Tierschutzgesetz bewirkt? Die Gesetzgebung kann hier mit konkreten Vorgaben dafür sorgen , dass hier nicht der Kommerz über Tierleid siegt und ebenso ein überzogener Akkordruck von den Arbeitern genommen wird. Ausserdem ist es sinnvoll den Konzentrierungsprozess auf kleinere Stückzahlen und dezentralere Haltungsformen mit artgerechten Strukturen umzu- lenken, auch als Vorsorge vor systematischen kompletten und wiederholten Antibiotikagaben eines Tierbestandes während der Aufzuchtperiode, ohne dem die Massentierhaltung wegen Seuchengefahres gar nicht möglich wäre. Diese generellen Umstrukturerungsmassnahmen können zum Beispiel sein: Laufställe für Rinder mit Freigehegen; Einstreugehege für Schweine mit Mindestgrössen, Lichteinflutung von aussen mit solarbetriebenen Klimaanlagen, gegen Landverbrauch auch in Hochhausformen möglich: "urbane Landwirtschaft", wo der Schlachtbetrieb direkt im Keller ist oder in der naheliegenden Umgebung mit Warmverwurstung; wurde in den Niederlanden an Hochschulen entwickelt, statt besten Ackerboden für eingeschossige Bodenhaltungen zu verschwenden, z.B. dezentrale Bestände mit getrennten Gruppenhaltungen mit Hahn bei Legehennen mit Freigelände, Geschlechtervorbestimmungen bei der Legehennproduktion, eine niedrige Tier/ Pflegerrelation, damit das einzelne Tier im Bestand noch eine Chance hat, auch vernünftig versorgt zu werden. Rückführung von Qualzüchtungen z.B. bei einer immer höheren Milchleistung bei Kühen oder einem solch hohen Fleischansatz bei Masthähnchen, dass sie nicht mehr stehen können, weil ihr "Unterbau" ( Beine ) im Wachstum nicht schritthalten kann , ein zu hoher Fleischansatz bei Gänsen, die verhungern, weil sie im Wachstum plötzlich vornüberfallen durch überhöhte Vorlast am Körper und nicht mehr auf die Beine kommen. Das wird in Zukunft einen gewissen Zuwachs an Arbeitsplätzen in der Lndwirtschaft wieder entstehen lassen- auch für wenig ausgebildete Menschen oder für Menschen mit Handicaps schaffen können, die keinen Ausbildungsberuf haben,sondern angelernt werden können und die Billigproduktion hin zu mehr Qualitätsfleisch mit regionaler Schlachtung und Vemarktung entstehen lassen. Es gibt ein Leben vor den Wurst! Und es ist für uns ebenfalls gesünder,weniger Fleisch und Wurstwaren aus vernüftigeren Haltungsbedingungen zu essen. Diesbezüglich ist die Vergabe von lanwirtschaftlichen Subventionen zu überprüfen , ob sie vernünftige Strukturen fördern oder ob Landwirte - wie zum Beispiel Prince Charles mit seinem Biobetrieb auch subventionswürdig erscheint , obwohl er genug Kohle hat- und letzendlich wird sich uns die Frage stellen, inwieweit wir mit unseren Geldabgaben aus der Bundesrepublik Deutschland als grösster "Sponsor" der EU andere Staaten der europäischen Gemeinschaft unterstützen wollen, wenn deren Politiker einen nachhaltigen und tiergerechten Strukturwandel - genauso wie z.B. einen vernünftigen Energiewandel- nicht mitgehen wollen. Ich glaube , dass die Bevölkerungen mehrheitlich hier eher auf unserer Seite sind als die Politikerkaste! So wollen die britischen Regierungspolitiker immer Sonderkonditionen von der Eu erhalten, ihre Bevölkerung leidet aber darunter, dass seit Maggi Thather die Industriearbeitsplätze zu Lasten des einseitigen Londoner Finanzmarktes hat verkommen lassen, sie aber nun eine Regulierung des Finanzmarktes in enger Absprache mit Obama zu verhindern versuchen und boykottieren (Obamas Finanzstrukturregulierungsvorgaben gehen erst nach seiner Wiederwahl in Kraft und ich sehe augenblicklich nicht, dass er überhaupt daran interessiert ist , sich wiederwählen zu lassen, so schwach wie er jüngst im Duell gegen Romney aufgetreten ist; Obama könnte es besser, sein "Change" hat bevölkerungsverdummend ausgedient, weil alle Präsidenten sind als Marionetten der NWO verschrieben; Romney, der mit Milliarden von der Wallstreet unterstützt wird, soll es wohl machen und wird als "erpobter Wirtschaftsmacher" auf der Werbefläche der Präsidentenwahl gekonnt plaziert ) Die englische Bevölkerung dürfte aber mit Sicherheit daran interessiert sein, wieder mehr Industriearbeitsplätze zu erhalten um nicht wie in den letzten Jahren einem immensen Emmigrationszwang unterlegen zu sein. Weil sei keine Sprachbarrieren haben, habe ich junge LEute massenhaft in Australien und Neuseeland angetroffen oder ältere Engländer, die dauerhaft nur noch von ihren Politikernso gravierend enttäuscht waren, dass sie ihrem Land den Rücken gekehrt haben. In Neuseeland habe ich mitbekommen , dass im Land viele Arbeitsplätze in Schlachthöfen der unzähligen Schafe verloren gehen , weil es billiger ist,sie über Wochen lebendig zu verschiffen. Ebenso sind Wollspinnereien und Stoffwebereien geschlossen worden, obwohl sie dort hervorragende naturreine Wolle und Wollprodukte herstellen und ichebenso naturreine hochwertige Wollstoffe eingekauft habe. Regionale Produktion und Wertschöpfung sollten hier Vorrang haben! Zum Tier- und Menschenschutz zum Beispiel gehört auch eine vernünftige Tierfütterung: Glyphosat ( Schreibweise unbekannt) von Monsanto z.B. , das im Getreideanbau als Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden kann und zusätzlich zur gleichmässigen Ausreife auf die Ähren nach der Ernte zugesetzt wird, wird nicht so schnell abgebaut im Boden wie geglaubt, das MIttel kann z.B.bei Tieren Unfruchbarkeit, Missbildungen und Tierinfektionen auslösen und ausserdem werden ebenfalls tonnenweise gentechnisch verändertes Getreide als Tierfutter eingeführt , wobei das Fleisch nicht deklariert werden muss! Bei Untersuchungen der Stiftung Warentest waren bei 20 untersuchten Getreidesorten 14 mit dem Mittel belastet und in Brötchen nach dem Backprozess ebenfalls noch vorhanden, obwohl man nicht glaubte , dass es die Hitze übersteht. Es kommt auf uns zurück, was wir den Tieren antun!! Tiere sind sozial , sie erziehen ihren Nachwuchs und bilden sie aus, sie sind intelligent und gebrauchen Werkzeuge ( wie Vögel und Primaten), sie trauern und haben eine Selbsterkenntnis ( z.B. Primaten , Orcas) . Der einzige wesentliche Unterschied ist , dass wir als Menschen mit der Menschwerdung einen Begriff für das Jenseits als das Zeit -und Materielose hervorgebracht haben und zudem Kultur als Selbstzweck entwickelt haben. Die Grenze aber unseres hiesigen Seins erkannt zu haben, heisst über diese Grenze hinaus geschaut zu haben. Dazu dürfte unser Gehirn aber eigentlich gar nicht imstande sein , da es sich als Körperorgan mit seiner höheren Integrationsleistung lediglich in der Zeit -Materie - Einheit anhand von Kausalitäten im Hier und Jetzt entwickelt hat! Das ist es, was einst Michelangelo so wunderbar künsterlisch optisch zum Ausdruck gebracht hat, dass es uns nicht durch unser eigenes Vermögen gegeben ist, sondern uns von aussen eingeplanzt wurde, wir mit "Seele" bezeichnen und das was einst im "Jenseits" von uns übrig bleiben wird. Das ist das Einzige , was uns vom Tier unterscheidet: das Tier ist gefangen in dieser Welt, es ist jenseits der Entscheidung von Gut und Böse, daher nicht eine " Bestie", sondern realisiert nur seine instinktmässige Vorbestimmung, es ist daher nicht "grausam" , weil es sich nicht ergötzt an der Qual eines Anderem, sondern nur sich das nimmt , was es benötigt zum eigenen Überleben als der ihm vorbestimmte Teil des Ganzen der Natur. Wer nicht mithalten kann, verliert und bezahlt mit seiner Existenzberechtigung , fressen und gefressen werden! Darin ist die Natur allerdings >gnadenlos und unbarmherzig

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