EZechiel
Der Prophet Hesekiel (bed. »Gott ist stark« oder »Gott stärkt«; gr.-lat. Ezechiel) war Nachkomme einer Priesterfamilie (1,3) und gehörte zu den Gefangenen, die 597 v. Chr. bei der zweiten Wegführung mit König Jojachin nach Babel gebracht wurden.
Das Buch Hesekiel (Ezechiel) im Alten Testament (48 Kapitel)
enthält Visionen und Prophezeiungen des Priesters Hesekiel während des Babylonischen Exils. Es warnt vor dem Untergang Jerusalems (Kap. 1-24), prophezeit gegen Nachbarvölker (Kap. 25-32) und verheißt die Wiederherstellung Israels, einen neuen Tempel sowie den Bund des Friedens.2 ezechiel wird zum Propheten berufen
-…der HERR zeigte sich mir in seiner stahlenden herrlichkeit …. Als ich diese erscheinung sah , stürzte ich zu boden..und ich hörte jemanden sagen . Du mensch ,stehe auf , ich habe dir etwas zu sagen … Du, mensch , ich sende dich zu den Leuten von israel., sei sidn eien widerspenstiges volk , das sich gegen mich auflehnt. So haben es schon ihre Vorfahren getan und sie selbst sind nicht besser. …zu diesen frechen und trotzigen volk ..
3 du mensch .... sprich zu den Leuten von israel udn verkünde ihnen die Worte , die ich dir sage. …sie alle haben eine eiserne Stirn und ein eisernes herz …sei isst eien widerspenstiges volk , aber verschrick nicht vor lhnen ..kümmere dich nicht darum , ob wie auf dich hören oder sich abwenden… und der geist des HERRN nach mich hinweg … er. Geist des HERRN fprhte mich hinweg und ich ging meinen weg verstört und erregt., dei hand des HERRN lag schwer auf mir…Und ich kam zu den verbannten in tel abib am Fluss Kebab. 7 tage lag ich starr und reglos da.
Der Prophet hat israel zu warnen.
Du manche, ich bestelle dich zum Wächter , der die leute von israel vor drohenden Gefahr zu warnen hat….damit sie wissen , was auf sie zukommt. Wenn ien bestimmte rmensche wegen seien sclimemntaten streben muss, dann bist du dafür verantwortlich , dass er es erfährt und eine Gelegenheit bekommt , sich zu bessern und sein leben zu retten……
Ezechiel sol die Belagerung isreael ankündigen
Ich werden deine zunge lösen , damit du ihnen sagen kannst : So spricht der HERR
Wer es hören will, der höre , wer es nicht hören will , musst die folgen tragen . Sie sind ein widerspenstiges volk Jerusalem wird belagert werden .
Die not der belagerten stadt .
Das strafgericht über jerusalem
5 Sag zu den Leuten . So spricht der HERR: dise belagerten Stadt ist jerusalem …..sei lehnten sich gegen mich auf uzen gehorchten mir ncih
. Ihre Bewohnern treiben es schlimmer als alel Völker ringsum . Sie missachteten meine gebote und traten meine Gesetz mit Füssen. …von meiner Rechtsordnung wolltet ih nichts wissen….sehe ich nicht länger zu …ich ,der nächtige GOTT, vollziehe an euch mein strafgericht vor den augen der fremden Völker . Weil ihr euch mit abscheulichen Götzen abgegeben habt , bestrafe ich euch so furchtbar , wei ich es es ncoh nie getan habe udn ihn Zukunft nicht schlimmer tun kann. Die not wird so gross ein ,d as der Vater sienen Sohn aufisst und umgekehrt …..und der rest ,der die Katastrophe überlebt, wird zerstört werden in alle Richtungen.
Ihr habt meinen Tempel mit eurem abscheulichen götzendienst entweiht …deshalb habe ich kein erbarmen mit euch …ihr sollte meine ganze Zorn zu spüren bekommen …ich will meine wut an euch stillen…euch alle Untaten heimzahlen , damti ihre erkennt , dass es mir ernst war mit meine Warnungen….ich mache dich jerusalem zu einem Trümmerhaufen , sodass alle Völker ringsum über dich spotten . Jeder fremde ,d er vorbeigeht,wird dich verhöhnen. Dei Nachbarvölker werden sich entsetzen und es sich zur Warnung dienen lassen, wie hart ICH dich in meinem Zorn bestrafe , ich habe es gesagt , der HERR , der mächtige GOTT.
…
Die Strafe für den Götzendienst israels
6 ….du ,mensch …kündige meine Strafgericht an ..ich , der mächtige GOTT , lasse mein Schwert gegen euch los und zerstöre eure götzenheiligtümer .eure brandopferaltäre werden abgerissen , eure Räucheraltäre in Stücke geschlagen .die Leichen der Erschlagenen werfe ich ihren Götzen vor die füsse udn zerstreue ihre gebeine ringsum die Götzenaltäre . In ganz israel liegen dann die städte in Trümmern,die heilgtümer sind zerstört., die Altäre abgerissen und entweiht. , die selbstgemachten Götzenbilder sind zerschlagen. Überall werden die erschlagenen unbestatttet herumliegen., und die leute von israel werden erkennen , dass ich der HERR bin.
Einen Rest des Volkes aber werde ich am leben lasen und sie unter die Völker zerstreuen. Sie werden begreifen, dass sie ..mir die treue gebrochen und sich mit Götzen eingelassen haben.. rufe : wehe den Leuten von israel , denn ihre treiben ist abscheulich ..ich bestrafe Jerusalem in meinem Zorn , damit sie erkennen ,d ass ich der HERR bin. Ich lasse sie durch Schwert , Hunger und Pest umkommen. Wer nicht durch das Schwert der feinde fällt , der stirbt an der pest . Und wer der pest entrinnt , geht am Hunger zugrunde .ich bestrafe jerusalem in meinem Zorn , damit die verbannten aus juda erkennen , dass ich der HERR bin….die erschlagenen werden ringsum ihre Altäre und zwischen den götzenbildern liegen , genau dort , wo sie den Opferrauch zu ihren Götzen aufsteigen liessen…ich selbst wende mich gegen sie und verwüste ihr ganzes land…
7 das selbstverschuldete ende ist da
Du, Mensch höre ..und kündige ihnen mein strafgericht an : das ende ist da , über das ganze land bricht das ende herein..ich lasse jetzt meinen Zorn gegen euch wüten und es ist mit euch zu ende . Ich werde weder Nachsicht , noch erbarmen mit euch haben ..ich bringe Unheil über euch , so furchtbar , wie man es noch nicht erlebt hat, es kommt unaufhaltsam. Das ende kommt . das Ende bricht über euch herein …es lässt nicht auf sich warten …
In kürze werde ich meinen ganze Zorn über euch ausschütten .jch bestrafe euch für eure vergehen ..die folgen eures schändliches treibens sollen euch ereilen . Ihr werdet ernten , was ihr gesät habt.. dann werdet ihr erkennen ,d ass ich es bin , der HERR ,der dies alles über euch hereinbrechen liess.
Der gerichtstag GOTTES
Der tag des Gerichtes ist da , unaufhaltsam bricht das verderben herein . Denn Übermut und gewalt haben überhand genommen. Unrecht bringt Immer neues unrecht hervor. Aber von denen ,die auf gewalt und unrecht setzen , wird nichts übrig bleiben, mögen sie noch so zahlreich sein und sich noch so aufspielen : von ihrer Pracht wird nichts übrig bleiben .
Die frist ist abgelaufen . Der tag des gerichts ist da …..die schuld ist zu gross,, niemand wird sein leben retten können..
Greuel und Götzendienst im Heiligtum Gottes
8
…an den Eingang des inneren Tores, ( des´tempels) dort war die Herrlichkeit des Gottes Israels...
5 Und er sprach zu mir: Mensch, hebe doch deine Augen auf nach Norden ..., und siehe, da war nördlich vom Altartor dieses Götzenbild der Eifersucht, beim Eingang. 6 Da sprach er zu mir: Mensch, siehst du, was diese tun? Die großen Greuel, welche das Haus Israel hier begeht, so daß ich mich von meinem Heiligtum entfernen muß? Aber du wirst noch mehr große Greuel sehen!
7 Und er führte mich zum Eingang des Vorhofs; und ich schaute, und siehe, da war ein Loch in der Wand. 8 Da sprach er zu mir: Mensch, durchbrich doch die Wand! Als ich nun die Wand durchbrach, siehe, da war eine Tür.
9 Und er sprach zu mir: Geh hinein und sieh die schlimmen Greuel, die sie hier verüben! 10 Da ging ich hinein und schaute, und siehe, da waren allerlei Bildnisse von Gewürm und greulichem Getier, auch allerlei Götzen des Hauses Israel ringsum an die Wand gezeichnet. 11 Und vor ihnen standen 70 Männer von den Ältesten des Hauses Israel, und mitten unter ihnen stand Jaasanja, der Sohn Schaphans; und jeder von ihnen hatte eine Räucherpfanne in seiner Hand, und der Duft einer Weihrauchwolke stieg auf.
12 Da sprach er zu mir: Mensch, hast du gesehen, was die Ältesten des Hauses Israel im Finstern tun, jeder in seinen Bilderkammern? Denn sie sagen: Der Herr sieht uns nicht; der Herr hat dieses Land verlassen! 13 Danach sprach er zu mir: Du wirst noch mehr große Greuel sehen, die sie begehen!
14 Und er führte mich zu dem Eingang des Tores am Haus des Herrn, das gegen Norden liegt; und siehe, dort saßen Frauen, die den Tammuz[1] beweinten. 15 Da sprach er zu mir: Hast du das gesehen, Menschensohn? Du wirst noch mehr und größere Greuel sehen als diese! 16 Und er führte mich in den inneren Vorhof des Hauses des Herrn; und siehe, am Eingang zum Tempel des Herrn, zwischen der Halle und dem Altar, waren etwa 25 Männer; die kehrten dem Tempel des Herrnden Rücken, ihr Angesicht aber nach Osten; und sie warfen sich nach Osten anbetend vor der Sonne nieder.
17 Da sprach er zu mir: Hast du das gesehen, Mensch? Ist es dem Haus Juda zu wenig, die Greuel zu tun, die sie hier verüben, daß sie auch das Land mit Frevel erfüllen
Das Zorngericht kommt über Jerusalem
9
1 Und er rief mir mit lauter Stimme ...und sprach: Kommt herbei, ihr Aufseher über die Stadt! Jeder nehme seine Zerstörungswaffe in die Hand! 2 Und siehe, da kamen sechs Männer .und jeder hatte seine Waffe ... in der Hand; in ihrer Mitte aber war ein Mann, der trug ein leinenes Gewand und hatte ein Schreibzeug an seiner Hüfte; diese gingen hinein und stellten sich neben den ehernen Altar.
3 Da erhob sich die Herrlichkeit des Gottes Israels von dem Cherub, ...und er rief dem Mann zu, der das leinenen Gewand trug und das Schreibzeug an der Hüfte hatte. 4 Geh mitten durch die Stadt ... Jerusalem und mache ein Zeichen auf die Stirn der Leute, die seufzen und jammern über all die Greuel, die in ihrer Mitte verübt werden!
5 Zu den anderen aber sprach er ...: Geht hinter ihm her durch die Stadt und erwürgt ohne erbarmen. ,Tötet, vernichtet Greise, junge Männer , Jungfrauen, Kinder und Frauen! Von denen aber, die das Zeichen tragen, rührt niemand an! Und bei meinem Heiligtum sollt ihr anfangen! Da fingen sie bei den Ältesten an, die vor dem Tempel waren. 7 Und er sprach zu ihnen: Verunreinigt das Haus und füllt die Vorhöfe mit Erschlagenen! Geht hinaus! Da gingen sie hinaus und erwürgten in der Stadt.
8 Und es geschah, als sie so würgten und [nur] ich noch übrig war, da fiel ich auf mein Angesicht, schrie und sprach: Ach, Herr, Herr, willst du in deinem Zorn, den du über Jerusalem ausgießt, den ganzen Überrest von Israel umbringen? 9 Da antwortete er mir: Die Sünde des Hauses Israel und Juda ist überaus groß! Das Land ist voll Blut und die Stadt voll Unrecht[2]; denn sie sagen: »Der Herr hat das Land verlassen!« und »Der Herr sieht es nicht!« 10 So soll auch mein Auge sie nicht verschonen, und ich will mich nicht erbarmen, sondern ihren Wandel will ich auf ihren Kopf bringen!
11 Und siehe, der Mann, der das leinene Gewand trug und das Schreibzeug an seiner Hüfte hatte, brachte eine Meldung und sprach: Ich habe getan, wie du mir befohlen hast!
Die Herrlichkeit des Herrn verläßt den Tempel
10
1 ….Und er redete mit dem Mann, der das leinene Gewand trug, und sagte: Geh hinein zwischen das Räderwerk[2] unter dem Cherub und fülle deine Hände mit glühenden Kohlen, die zwischen den Cherubim sind, und streue sie über die Stadt! Da ging er vor meinen Augen hinein.
3 Und die Cherubim standen auf der rechten Seite des Hauses, als der Mann hineinging; die Wolke aber erfüllte den inneren Vorhof. 4 Da erhob sich die Herrlichkeit des Herrn von dem Cherub …. und der Vorhof war voll vom Glanz der Herrlichkeit des Herrn. 5 Und man hörte das Rauschen der Flügel der Cherubim bis in den äußeren Vorhof, gleich der Stimme Gottes, des Allmächtigen, wenn er redet.
6 Und es geschah, als er dem Mann, der das leinene Gewand trug, gebot und sprach: Hole Feuer ... zwischen den Cherubim!, …., und nahm davon und gab es dem, der das leinene Gewand trug, in die Hände; der ging hinaus. 8 ….
9 Und ich schaute, und siehe, da waren ...bei den Cherubim; ein Rad ….wie der Glanz eines Chrysolithsteins. 10 ….
11 Wenn sie gingen, …. nach ihren vier Seiten; ….und sie wandten sich nicht um im Gehen. 12 …..auch die Räder waren alle ringsum voller Augen; alle vier hatten ihre Räder. 13 …. »Räderwerk«. 14 Aber jeder einzelne [Cherub] hatte vier Gesichter;…..
15 Und die Cherubim erhoben sich. Es war das lebendige Wesen, das ich am Fluß Kebar gesehen hatte. 16 Wenn nun die Cherubim gingen, so gingen auch die Räder neben ihnen mit; und wenn die Cherubim ihre Flügel schwangen …. so wandten sich auch die Räder nicht von ihrer Seite. 17 Wenn jene stillstanden, so standen auch diese still; wenn jene sich emporhoben, so erhoben sich auch die Räder mit ihnen; denn der Geist des lebendigen Wesens war in ihnen.
18 Und die Herrlichkeit des Herrn ging von der Schwelle des Tempels hinweg und stellte sich über die Cherubim. 19 Da schwangen die Cherubim ihre Flügel und erhoben sich von der Erde vor meinen Augen, als sie hinausgingen, auch die Räder, die mit ihnen vereint waren. Aber beim Eingang des östlichen Tores am Haus des Herrn blieben sie stehen, und oben über ihnen war die Herrlichkeit des Gottes Israels.
20 Es war das lebendige Wesen, das ich am Fluß Kebar unter dem Gott Israels gesehen hatte; …... 21 Jeder hatte vier Gesichter …..22 ... so waren es die gleichen Gesichter, die ich am Fluß Kebar gesehen hatte, ihre Erscheinung und sie selbst. Jeder ging gerade vor sich hin.
Gericht über die Obersten des Volkes
11
1 Und der Geist hob mich empor und führte mich zum östlichen Tor des Hauses des Herrn, das nach Osten sieht. Und siehe, 25 Männer waren am Eingang des Tores, unter denen ich Jaasanja, den Sohn Assurs, und Pelatja, den Sohn Benajas, die Obersten des Volkes, erblickte. 2 Und er sprach zu mir: Menschensohn, das sind die Leute, die auf Unheil sinnen und bösen Rat erteilen in dieser Stadt! 3 Sie sagen: »Wird man nicht bald wieder Häuser bauen? Sie[1] ist der Topf und wir das Fleisch!« 4 Darum sollst du gegen sie weissagen! Weissage, Menschensohn!
5 Und der Geist des Herrn fiel auf mich und sprach zu mir: Sage: So spricht der Herr: Ihr, das Haus Israel, redet so; und was in eurem Geist aufsteigt, weiß ich wohl! 6 Ihr habt viele in dieser Stadt umgebracht und habt ihre Gassen mit Erschlagenen gefüllt.
7 Darum, so spricht Gott, der Herr: Eure Erschlagenen, die ihr in [Jerusalem] hingestreckt habt, sind das Fleisch, und [Jerusalem] ist der Topf; euch aber wird man aus ihm hinausführen! 8 Ihr fürchtet das Schwert, aber das Schwert will ich über euch bringen! spricht Gott, der Herr.
9 Ich will euch aus [Jerusalems] Mitte hinausführen und euch an Fremde ausliefern und das Urteil an euch vollstrecken. 10 Ihr sollt durchs Schwert fallen; auf dem Gebiet Israels[2] will ich euch richten, und ihr sollt erkennen, daß ich der Herr bin! 11 Diese [Stadt] wird nicht euer Topf sein, und ihr werdet nicht das Fleisch darin sein, sondern ich will euch richten auf dem Gebiet Israels! 12 Und ihr sollt erkennen, daß ich der Herr bin, in dessen Satzungen ihr nicht gewandelt und dessen Rechtsbestimmungen ihr nicht gehalten habt; sondern nach den Bräuchen der Heidenvölker, die um euch her sind, habt ihr gehandelt.
13 Und es geschah, während ich weissagte, da starb Pelatja, der Sohn Benajas. Und ich fiel nieder auf mein Angesicht und schrie mit lauter Stimme und sprach: Ach, Herr, Herr, willst du den Überrest Israels gänzlich aufreiben?
Verheißung der Rückkehr Israels aus der Zerstreuung
14 Da erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen: 15 Menschensohn, deine Brüder, ja, deine Brüder, deine Verwandten und das ganze Haus Israel, sie alle sind es, von denen die Einwohner Jerusalems sagen: »Sie sind fern vom Herrn; uns aber ist dieses Land zum Besitztum gegeben!«16 Darum sollst du zu ihnen sagen: So spricht Gott, der Herr: Ich habe sie wohl in die Ferne unter die Heidenvölker gebracht und in die Länder zerstreut; aber ich bin ihnen doch für eine kurze Zeit[3] zum Heiligtum geworden in den Ländern, in die sie gekommen sind.
17 Darum sprich: So spricht Gott, der Herr: Ich will euch aus den Völkern sammeln und euch aus den Ländern, in die ihr zerstreut worden seid, wieder zusammenbringen und euch das Land Israel wieder geben! 18 Und sie werden dahin kommen und alle seine Scheusale und seine Greuel daraus entfernen.
19 Ich aber will ihnen ein einiges Herz geben, ja, ich will einen neuen Geist in euer Innerstes legen; und ich will das steinerne Herz aus ihrem Leib nehmen und ihnen ein fleischernes Herz geben, 20 damit sie in meinen Satzungen wandeln und meine Rechtsordnungen bewahren und sie tun; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. 21 Denen aber, deren Herz ihren Greueln und Scheusalen nachwandelt, will ich ihren Wandel auf ihren Kopf vergelten! spricht Gott, der Herr.
Die Herrlichkeit des Herrn weicht von Jerusalem
22 Danach hoben die Cherubim ihre Flügel empor, und die Räder [gingen] vereint mit ihnen, und die Herrlichkeit des Gottes Israels war oben über ihnen. 23 Und die Herrlichkeit des Herrn stieg auf, mitten aus der Stadt, …Hesekiel kündigt die Wegführung des Volkes an
12
1 Und das Wort des Herrn erging an mich folgendermaßen: 2 Menschensohn, du wohnst inmitten eines widerspenstigen Hauses, das Augen hat zum Sehen und doch nicht sieht, Ohren zum Hören und doch nicht hört; denn sie sind ein widerspenstiges Haus.
3 Darum, du Menschensohn, bereite dir die Sachen zum Fortziehen und zieh bei Tag vor ihren Augen fort! Vor ihren Augen sollst du von deinem Wohnort an einen anderen Ort ziehen; vielleicht werden sie es bemerken, denn sie sind ein widerspenstiges Haus. 4 Du sollst deine Sachen bei Tag vor ihren Augen heraustragen wie Sachen gepackt zum Auswandern; du aber sollst am Abend vor ihren Augen fortziehen, wie man auszieht, wenn man auswandern will! 5 Du sollst vor ihren Augen die Wand durchbrechen und [deine Sachen] durch sie hinaustragen. 6 Du sollst sie vor ihren Augen auf die Schulter nehmen und sie in der Finsternis hinaustragen. Verhülle aber dein Angesicht, damit du das Land nicht siehst; denn ich habe dich zu einem Wahrzeichen gemacht für das Haus Israel!
7 Da machte ich es so, wie mir befohlen war; meine Sachen brachte ich gepackt wie zum Auswandern bei Tag hinaus; und am Abend durchbrach ich mit der Hand die Wand; als es aber finster wurde, nahm ich sie auf meine Schulter und trug sie vor ihren Augen hinaus.
8 Aber am Morgen früh erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen: 9 Menschensohn, hat nicht das Haus Israel, das widerspenstige Haus, zu dir gesagt: »Was tust du da?« 10 Sage zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Diese Last[1] gilt dem Fürsten in Jerusalem und dem ganzen Haus Israel, in deren Mitte sie wohnen. 11 Sage: Ich bin für euch ein Wahrzeichen! Wie ich es gemacht habe, so soll es ihnen gehen! In die Verbannung, in die Gefangenschaft müssen sie wandern!
12 Und der Fürst, der in ihrer Mitte ist, wird seine Schulter beladen und sich im Finstern davonmachen. Man wird durch die Mauer brechen, um ihn da hinauszuführen; er wird sein Angesicht verhüllen, damit er mit seinen Augen das Land nicht ansehen muß. 13 Ich will auch mein Fanggarn über ihn ausspannen, und er wird in meinem Netz gefangen werden; und ich will ihn nach Babel führen, in das Land der Chaldäer; aber er wird es nicht sehen; und dort soll er sterben. 14 Und alles, was um ihn her ist, seine Helfer und seine Truppen, will ich in alle Winde zerstreuen und das Schwert hinter ihnen ziehen.
15 Dann werden sie erkennen, daß ich der Herr bin, wenn ich sie unter die Heidenvölker zerstreut und in die Länder verjagt habe. 16 Und ich will von ihnen einige Männer übriglassen vom Schwert, vom Hunger und von der Pest, damit sie unter den Heiden, unter die sie kommen, alle ihre Greuel erzählen; und sie sollen erkennen, daß ich der Herr bin!
17 Und das Wort des Herrn erging an mich folgendermaßen: 18 Menschensohn, du sollst dein Brot mit Zittern essen und dein Wasser mit Furcht und Sorgen trinken; 19 und du sollst zu dem Volk des Landes sagen: So spricht Gott, der Herr, von den Einwohnern Jerusalems im Land Israel: Sie müssen ihr Brot mit Sorgen essen und ihr Wasser mit Entsetzen trinken, weil ihr Land verödet wird, seiner Fülle beraubt wegen der Gewalttat aller derer, die darin wohnen. 20 Die bewohnten Städte sollen verwüstet werden und das Land öde, damit ihr erkennt, daß ich der Herr bin!
Der Herr tadelt die Spötter, die nicht an die Erfüllung der Weissagung glaube
21 Und das Wort des Herrn erging an mich ..: 22 Menschen, was ist das für ein Sprichwort im Land Israel ...: »Die Tage ziehen sich hinaus, und es wird nichts aus allen Offenbarungen]«? 23 Darum sprich zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Ich will diesem Sprichwort ein Ende machen ….Die Tage sind nahe, und jedes Wort der Offenbarung [trifft bald ein]! 24 Denn es soll künftig kein lügenhaftes Gesicht und keine schmeichelhafte Wahrsagung mehr geben inmitten des Hauses Israel. 25 Denn ich, der Herr, ich rede; das Wort, das ich rede, das soll auch geschehen und nicht weiter hinausgezögert werden. Ja, ich will in euren Tagen, du widerspenstiges Haus, ein Wort reden und es auch vollbringen!26 Weiter erging das Wort des Herrn an mich …: 27 Mensch, siehe, das Haus Israel spricht: »Das Gesicht, das er gesehen hat, erfüllt sich erst in vielen Tagen, und er weissagt von fernen Zeiten!« 28 Darum sage zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Keines meiner Worte soll mehr hinausgezögert werden; das Wort, das ich gesprochen habe, soll auch geschehen! spricht Gott, der Herr.
Gottes Urteil über die falschen Propheten
13
1 Und das Wort des Herrn erging an mich ….: 2 Mensch, weissage gegen die Propheten Israels, die weissagen, und sage zu denen, die aus ihrem eigenen Herzen weissagen: Hört das Wort des Herrn! 3 So spricht Gott, der Herr: Wehe den törichten Propheten, die ihrem eigenen Geist folgen und dem, was sie nicht gesehen haben!
4 O Israel, deine Propheten sind wie Schakale in den Ruinen geworden! 5 ……..1] und habt keine Mauer um das Haus Israel gebaut, damit es im Kampf standhalten könnte am Tag des Herrn! 6 Sie schauen Trug und lügenhafte Wahrsagung, sie, die sagen: »So spricht der Herr!«, obwohl der Herr sie nicht gesandt hat; und sie machen [dem Volk] Hoffnung, daß [ihr] Wort sich erfülle. 7 Habt ihr nicht trügerische Gesichte gesehen und lügenhafte Wahrsagung ausgesprochen und dabei gesagt: »So spricht der Herr!«, während ich doch nicht geredet habe?
8 Darum, so spricht Gott, der Herr: Weil ihr Trug redet und Lügen schaut, darum, siehe, komme ich über euch![2] Das spricht Gott, der Herr. 9 Und meine Hand soll über die Propheten kommen, die Trug schauen und Lügen wahrsagen. Sie sollen nicht dem geheimen Rat meines Volkes angehören und nicht in das Verzeichnis des Hauses Israel eingetragen werden; sie sollen auch nicht in das Land Israel kommen – ja, ihr werdet erkennen, daß ich Gott, der Herr bin! –, 10 darum, ja, darum, weil sie mein Volk irregeführt und von Frieden geredet haben, wo doch kein Friede ist. Jener baut eine Wand, und diese übertünchen sie mit Kalk[3]!
11 So sage nun denen, die mit Kalk tünchen, daß sie fallen wird! Es soll ein überschwemmender Platzregen kommen, und Hagelsteine werden fallen, und ein Sturmwind wird losbrechen. 12 Ja, siehe, die Wand wird fallen! Wird man dann nicht zu euch sagen: Wo ist nun die Tünche, die ihr darübergetüncht habt?
13 Darum, so spricht Gott, der Herr: Ich lasse in meinem Grimm einen Sturmwind hervorbrechen, und ein überschwemmender Platzregen soll durch meinen Zorn kommen und Hagelsteine durch meinen Grimm zur Vernichtung. 14 Und die Wand, die ihr mit Kalk getüncht habt, will ich niederreißen und zu Boden werfen, daß ihr Fundament aufgedeckt wird und [Jerusalem] fällt und ihr in ihrer Mitte umkommt; und ihr werdet erkennen, daß ich der Herr bin. 15 So will ich meinen Grimm vollstrecken an dieser Wand und an denen, die sie mit Kalk getüncht haben, und zu euch sagen: Die Wand ist nicht mehr, und die, welche sie getüncht haben, sind auch nicht mehr, 16 nämlich die Propheten Israels, die über Jerusalem weissagen und Gesichte des Friedens für sie schauen, wo doch kein Friede ist, spricht Gott, der Herr.
17 Und du, Mensch, richte dein Angesicht gegen die Töchter deines Volkes, die aus ihrem eigenen Herzen weissagen, und weissage gegen sie, 18 und sprich: So spricht Gott, der Herr: Wehe den Frauen, die Binden nähen für jedes Handgelenk und Kopfhüllen verfertigen für Köpfe jeder Größe, um Seelen zu fangen! Wollt ihr die Seelen meines Volkes fangen, um eure eigenen Seelen am Leben zu erhalten? 19 Ihr entweiht mich bei meinem Volk für einige Hände voll Gerste und für etliche Bissen Brot, um Seelen zu töten, die nicht sterben sollten, und Seelen am Leben zu erhalten, die nicht leben sollten, indem ihr mein Volk anlügt, das Lügen gern Gehör schenkt!
20 Darum, so spricht Gott, der Herr: Siehe, ich komme über eure Binden, mit denen ihr [sie] fangt; ich will die Seelen wegfliegenlassen [wie Vögel]! Ich will sie euch von den Armen wegreißen und die Seelen, die ihr fangt, freilassen; ich [will] die Seelen wegfliegenlassen [wie Vögel]! 21 Und ich will eure Kopfhüllen zerreißen und mein Volk aus eurer Hand erretten, damit sie künftig nicht mehr als Beute in eure Hand fallen; und ihr sollt erkennen, daß ich der Herr bin. 22 Weil ihr das Herz des Gerechten mit Betrug kränkt, den ich doch nicht gekränkt haben will, dagegen die Hände des Gottlosen stärkt, damit er sich ja nicht von seinem bösen Weg bekehrt und am Leben bleibt, 23 darum sollt ihr künftig keinen Trug mehr schauen und keine Wahrsagerei mehr treiben, sondern ich will mein Volk aus eurer Hand erretten, und ihr sollt erkennen, daß ich der Herr bin!
Gottes Antwort an die Götzendiener
14
1 Und es kamen etliche Männer von den Ältesten Israels zu mir und setzten sich vor mich hin. 2 Da erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen: 3 Menschensohn, diese Männer haben ihre Götzen in ihr Herz geschlossen[1] und den Anstoß zu ihrer Missetat vor ihr Angesicht gestellt! Sollte ich mich wirklich von ihnen befragen lassen? 4 Darum rede mit ihnen und sprich zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Jedermann vom Haus Israel, der seine Götzen in sein Herz schließt und den Anstoß zu seiner Missetat vor sein Angesicht stellt und zu dem Propheten kommt, demjenigen, der kommt, will ich, der Herr selbst, nach der Menge seiner Götzen antworten, 5 um dem Haus Israel ans Herz zu greifen, weil sie sich von mir entfremdet haben um aller ihrer Götzen willen.
6 Darum sprich zu dem Haus Israel: So spricht Gott, der Herr: Kehrt um und wendet euch ab von euren Götzen, und wendet eure Angesichter von allen euren Greueln ab! 7 Denn jedermann vom Haus Israel oder von den Fremdlingen, die unter Israel wohnen, der sich von mir abkehrt und seine Götzen in sein Herz schließt und den Anstoß zu seiner Missetat vor sein Angesicht stellt und [dennoch] zu dem Propheten kommt, um mich durch ihn zu befragen, dem will ich, der Herr, selbst antworten. 8 Und ich will mein Angesicht gegen diesen Mann richten und ihn zum Zeichen und Sprichwort machen, und ich will ihn ausrotten aus der Mitte meines Volkes; und so sollt ihr erkennen, daß ich der Herr bin!
9 Und wenn der Prophet sich dazu verleiten ließe, ein Wort zu reden, so habe ich, der Herr, diesen Propheten verleitet; und ich strecke meine Hand gegen ihn aus und rotte ihn mitten aus meinem Volk Israel aus. 10 Sie sollen ihre Schuld tragen: wie die Schuld des Fragenden, so soll auch die Schuld des Propheten sein, 11 damit das Haus Israel künftig nicht mehr von mir abirrt und sie sich nicht mehr durch all ihre Übertretung beflecken; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein, spricht Gott, der Herr.
Gottes unerbittliches Gericht - Ein Überrest Israels soll verschont werden
12 Und das Wort des Herrn erging an mich ..: 13 Mensch, wenn ein Land gegen mich sündigt und einen Treubruch begeht und ich meine Hand gegen es ausstrecke und ihm den Stab des Brots zerbreche und eine Hungersnot hineinsende und Menschen und Vieh daraus vertilge, 14 und es wären die drei Männer Noah, Daniel und Hiob darin, so würden diese durch ihre Gerechtigkeit nur ihre eigene Seele retten, spricht Gott, der Herr.15 Wenn ich wilde Tiere das Land durchstreifen ließe und es würde so entvölkert und verwüstet, daß aus Furcht vor den wilden Tieren niemand mehr hindurchzöge, 16 und diese drei Männer wären auch darin: So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr, sie würden weder Söhne noch Töchter retten; sie allein würden gerettet, das Land aber würde zur Wüste werden!
17 Oder wenn ich ein Schwert über dieses Land brächte und spräche: »Das Schwert soll durchs Land fahren!«, und wenn ich Menschen und Vieh daraus vertilgen würde, 18 und diese drei Männer wären darin: So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr, sie könnten weder Söhne noch Töchter retten, sondern sie allein würden gerettet werden!
19 Oder wenn ich die Pest in dieses Land senden und meinen grimmigen Zorn mit Blut darüber ausgießen würde, daß ich Menschen und Vieh daraus vertilgte, 20 und Noah, Daniel und Hiob wären darin: So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr, sie könnten weder Sohn noch Tochter retten, sondern sie würden durch ihre Gerechtigkeit [nur] ihre eigene Seele retten!
21 Denn so spricht Gott, der Herr: Wieviel mehr, wenn ich meine vier schlimmen Gerichte, das Schwert, den Hunger, wilde Tiere und Pest über Jerusalem senden werde, um Menschen und Vieh daraus zu vertilgen? 22 Doch siehe, es werden Gerettete[2] darin übrigbleiben, die herausgeführt werden, Söhne und Töchter. Siehe, diese werden zu euch hinauskommen, und ihr werdet ihren Wandel und ihre Taten sehen; und ihr sollt getröstet werden über das Unglück, das ich über Jerusalem gebracht habe, ja, über alles, was ich über sie gebracht habe. 23 Und sie werden euch trösten, denn ihr werdet ihren Wandel und ihre Taten sehen; und ihr werdet erkennen, daß ich alles, was ich gegen [Jerusalem] tat, nicht ohne Ursache getan habe, spricht Gott, der Herr.
Jerusalem, das unnütze Rebholz
15
1 Und das Wort des Herrn erging an mich ..: 2 Mensch, was hat das Holz des Weinstocks voraus vor allem anderen Holz,…. 3 Nimmt man etwa Holz davon, um es zu einer Arbeit zu verwenden? Nimmt man etwa davon einen Pflock, um irgend ein Gerät daran zu hängen?
4 Siehe, man wirft es ins Feuer, damit es verzehrt wird! Wenn das Feuer seine beiden Enden verzehrt hat und es in der Mitte angebrannt ist, taugt es dann noch zur Verarbeitung? 5 Siehe, als es noch unversehrt war, konnte man nichts daraus machen; wenn es nun vom Feuer verzehrt und versengt ist, kann es erst recht nicht mehr verarbeitet werden!
6 Darum, so spricht Gott, der Herr: Wie ich das Holz des Weinstocks unter den Bäumen des Waldes dem Feuer zur Nahrung bestimmt habe, so habe ich auch die Einwohner Jerusalems dahingegeben. 7 Und ich will mein Angesicht gegen sie richten; sie sind zwar dem Feuer entgangen; aber das Feuer soll sie doch verzehren! Dann werdet ihr erkennen, daß ich der Herr bin, wenn ich mein Angesicht gegen sie richte. 8 Und ich will das Land zur Wüste machen, weil sie so treulos gehandelt haben, spricht Gott, der Herr.
Jerusalem, die treulose Ehefrau
→ Jer 2,1-13; Hes 23
16
1 Und das Wort des Herrn erging an mich : 2 Mensch, halte Jerusalem ihre Greuel vor, 3 und sage: So spricht Gott, der Herr, zu Jerusalem: Nach Herkunft und Geburt stammst du aus dem Land der Kanaaniter; dein Vater war ein Amoriter und deine Mutter eine Hetiterin. 4 Und mit deiner Geburt verhielt es sich so: An dem Tag, als du geboren wurdest, ist dein Nabel nicht abgeschnitten worden; du bist auch nicht im Wasser gebadet worden zu deiner Reinigung; man hat dich nicht mit Salz abgerieben noch in Windeln gewickelt. 5 Niemand[1] hat mitleidig auf dich geblickt, daß er etwas derartiges für dich getan und sich über dich erbarmt hätte, sondern du wurdest auf das Feld hinausgeworfen, so verachtet war dein Leben am Tag deiner Geburt.
6 Da ging ich an dir vorüber und sah dich in deinem Blut zappeln und sprach zu dir,...: »Du sollst leben!« ... 7 Ich ließ dich zu vielen Tausenden werden wie das Gewächs des Feldes. Du bist herangewachsen und groß geworden und gelangtest zur schönsten Blüte.-….
8 Als ich nun an dir vorüberging und dich sah, siehe, da war deine Zeit da, die Zeit der Liebe. Da breitete ich meine Decke über dich und bedeckte deine Blöße. Ich schwor dir auch und machte einen Bund mit dir, spricht Gott, der Herr; und du wurdest mein. 9 Da badete ich dich mit Wasser und wusch dein Blut von dir ab und salbte dich mit Öl. 10 Ich bekleidete dich mit buntgewirkten Kleidern und zog dir Schuhe aus Seekuhfellen an; ich legte dir weißes Leinen an und hüllte dich in Seide. 11 Ich zierte dich mit köstlichem Schmuck; ich legte dir Spangen an die Arme und eine Kette um deinen Hals; 12 ich legte einen Ring an deine Nase und Ringe an deine Ohren und setzte dir eine Ehrenkrone auf das Haupt.
13 So warst du geschmückt mit Gold und Silber, und dein Kleid war aus weißem Leinen, aus Seide und Buntwirkerei. Du hast Weißbrot[2] und Honig und Öl gegessen; und du wurdest überaus schön und brachtest es bis zur Königswürde. 14 Und dein Ruhm verbreitete sich unter den Heidenvölkern wegen deiner Schönheit; denn sie war vollkommen durch meinen Schmuck[3], den ich dir angelegt hatte, spricht Gott, der Herr.
15 Du aber hast dich auf deine Schönheit verlassen und auf deine Berühmtheit hin gehurt und hast deine Hurerei über jeden ausgegossen, der vorüberging; er bekam sie. 16 Du hast auch von deinen Kleidern genommen und dir bunte Höhen gemacht; und du hast auf ihnen Hurerei[4] getrieben, wie sie niemals vorgekommen ist und nie wieder getrieben wird. 17 Du hast auch deine prächtigen Schmucksachen von meinem Gold und meinem Silber genommen, die ich dir gegeben hatte, und hast dir Bilder von Männern daraus gemacht und mit ihnen Hurerei getrieben.
18 Du hast auch deine buntgewirkten Kleider genommen und sie damit bekleidet; und mein Öl und mein Räucherwerk hast du ihnen vorgesetzt. 19 Meine Speise, die ich dir gegeben hatte, Weißbrot, Öl und Honig, womit ich dich speiste, hast du ihnen vorgesetzt zum lieblichen Geruch. Ja, das ist geschehen! spricht Gott, der Herr.
20 Ferner hast du deine Söhne und deine Töchter genommen, die du mir geboren hattest, und hast sie ihnen zum Fraß geopfert! War nicht schon deine Hurerei genug, 21 daß du noch meine Kinder geschlachtet und sie dahingegeben hast, indem du sie für jene [durchs Feuer] gehen ließest? 22 Und bei allen deinen Greueln und deinen Hurereien hast du nicht an die Tage deiner Jugend gedacht, wie du damals nackt und bloß dalagst und in deinem Blut zappeltest!
23 Und es geschah, nach aller dieser deiner Bosheit – Wehe, wehe dir! spricht Gott, der Herr – 24 da hast du dir auch noch Götzenkapellen[5] gebaut und Höhen[6] gemacht an jeder Straße. 25 An allen Weggabelungen hast du deine Höhen gebaut, und du hast deine Schönheit geschändet; du spreiztest deine Beine gegen alle, die vorübergingen, und hast immer schlimmer Hurerei getrieben. 26 Du hurtest mit den Söhnen Ägyptens, deinen Nachbarn, die großes Fleisch hatten, und hast immer mehr Hurerei getrieben, um mich zum Zorn zu reizen. 27 Aber siehe, da streckte ich meine Hand gegen dich aus und minderte dir deine Kost; und ich gab dich dem Mutwillen deiner Feindinnen, der Töchter der Philister, preis, die sich vor deinem verruchten Treiben[7] schämten. 28 Da hurtest du mit den Söhnen Assyriens, weil du unersättlich warst. Du hurtest mit ihnen, wurdest aber doch nicht satt. 29 Da triebst du noch mehr Hurerei, bis hin zu dem Händlerland Chaldäa. Aber auch da wurdest du nicht satt.
30 Wie schmachtete dein Herz, spricht Gott, der Herr, als du dies alles triebst, das Treiben eines zügellosen Hurenweibs, 31 daß du deine Götzenkapellen an jeder Weggabelung bautest und deine Höhen an jeder Straße machtest. Nur darin warst du nicht wie eine andere Hure, daß du den Hurenlohn verschmähtest.
32 O du ehebrecherische Frau, die Fremde annimmt anstatt ihres Ehemannes! 33 Sonst gibt man allen Huren Lohn; du aber gibst allen deinen Liebhabern Lohn und beschenkst sie, damit sie von allen Orten zu dir kommen und Hurerei mit dir treiben! 34 Es geht bei dir in der Hurerei umgekehrt wie bei anderen Frauen: Dir stellt man nicht nach, um Hurerei zu treiben; denn da du Hurenlohn gibst, dir aber kein Hurenlohn gegeben wird, ist es bei dir umgekehrt.
Gottes Gericht über die Hurerei Jerusalems
35 Darum, du Hure, höre das Wort des Herrn! 36 So spricht Gott, der Herr: Weil du dein Geld[8] so verschwendet hast und mit deiner Hurerei deine Blöße gegen alle deine Liebhaber aufgedeckt und gegen alle deine greuelhaften Götzen entblößt hast, und wegen des Blutes deiner Kinder, die du ihnen geopfert hast, 37 darum siehe, will ich alle deine Liebhaber versammeln, denen du gefallen hast, alle, die du geliebt und alle, die du gehaßt hast: ja, ich will sie von allen Seiten ringsum gegen dich versammeln und deine Blöße vor ihnen aufdecken, daß sie deine ganze Blöße sehen sollen.38 Ich will dir auch das Urteil sprechen, wie man den Ehebrecherinnen und Mörderinnen das Urteil spricht, und an dir das Blutgericht vollziehen mit Grimm und Eifer. 39 Und ich will dich in ihre Gewalt geben, und sie werden deine Götzenkapellen abbrechen und deine Höhen umreißen; sie werden dir deine Kleider ausziehen; sie werden dir allen deinen kostbaren Schmuck nehmen und dich nackt und bloß liegen lassen. 40 Sie werden auch eine Versammlung gegen dich aufbieten; sie werden dich steinigen und dich mit ihren Schwertern erschlagen.
41 Sie werden deine Häuser mit Feuer verbrennen und an dir das Strafgericht vollziehen vor den Augen vieler Frauen. So will ich deiner Hurerei ein Ende machen, und du wirst künftig auch keinen Hurenlohn mehr geben. 42 Und ich will meinen grimmigen Zorn an dir stillen; und dann wird sich mein Eifer von dir abwenden, und ich werde Ruhe finden und nicht mehr zornig sein.
43 Weil du nicht an die Tage deiner Jugend gedacht hast, sondern durch dies alles dich wie wild gegen mich gewandt hast, siehe, so will auch ich dir deinen Wandel auf deinen Kopf bringen, spricht Gott, der Herr, damit du nicht zu allen deinen Greueln noch weitere Schandtaten verübst!
44…...
47 Auf ihren Wegen bist du nicht gewandelt, und nach ihren Greueln hast du nicht gehandelt, sondern, wie wenn dies zu wenig gewesen wäre, hast du es in all deinem Wandel schlimmer getrieben als sie. 48 So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr, deine Schwester Sodom mit ihren Töchtern hat nicht so [übel] gehandelt, wie du und deine Töchter gehandelt haben!
49 Siehe, das war die Sünde deiner Schwester Sodom: Hochmut, Speise in Fülle und sorglose Ruhe wurde ihr und ihren Töchtern zuteil; aber dem Armen und Bedürftigen reichten sie nie die Hand, 50 sondern sie waren stolz und verübten Greuel vor mir; deswegen habe ich sie auch hinweggetan, als ich es sah.
51 Auch Samaria hat nicht halb so viel gesündigt wie du; sondern du hast viel mehr Greuel verübt als sie, so daß du deine Schwestern gerecht erscheinen ließest durch alle deine Greuel, die du begangen hast! 52 So trage nun auch du deine Schande, die du für deine Schwestern eingetreten bist durch deine Sünden, mit denen du größere Greuel begangen hast als sie, so daß sie gerechter dastehen als du! Darum schäme du dich auch und trage deine Schande, weil du deine Schwestern gerechtfertigt hast!
53 Ich will aber ihr Geschick[10] wenden, das Geschick Sodoms und ihrer Töchter und das Geschick Samarias und ihrer Töchter; auch das Geschick deiner Gefangenschaft in ihrer Mitte will ich wenden, 54 damit du deine Schande trägst und dich alles dessen schämst, was du getan hast, wodurch du ihnen zum Trost dientest.
55 So werden deine Schwestern, Sodom und ihre Töchter, wieder zur ihrem früheren Stand zurückkehren; auch Samaria und ihre Töchter sollen wieder zu ihrem früheren Stand zurückkehren; und du und deine Töchter, ihr sollt auch in euren früheren Stand zurückkehren. 56 Es war von deiner Schwester Sodom nichts zu hören aus deinem Mund zur Zeit deines Stolzes, 57 ehe deine Bosheit auch an den Tag kam, zu der Zeit, da die Töchter Arams und alle ihre Nachbarn dich schmähten und die Töchter der Philister dich ringsum verachteten. 58 Deine Verdorbenheit und deine Greuel, wahrlich, du mußt sie tragen, spricht der Herr.
59 Denn so spricht Gott, der Herr: Ich handle an dir, wie du gehandelt hast! Du hast den Eid verachtet, den Bund gebrochen. 60 Aber ich will an meinen Bund gedenken, den ich mit dir geschlossen habe in den Tagen deiner Jugend, und ich will einen ewigen Bund mit dir aufrichten. 61 Dann wirst du an deine Wege gedenken und dich schämen, wenn du deine älteren und jüngeren Schwestern zu dir nehmen wirst, die ich dir zu Töchtern geben will, obgleich nicht auf Grund deines Bundes. 62 Aber ich will meinen Bund mit dir aufrichten, und du sollst erkennen, daß ich der Herr bin, 63 damit du daran denkst und dich schämst und vor Scham den Mund nicht auftust, wenn ich dir alles vergebe,[11] was du getan hast, spricht Gott, der Herr.
Der Weinstock und die Adler: Zedekias Treuebruch bringt Gericht über ihn
17
….
11 Und das Wort des Herrn erging an mich ...n:
16 So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr: An dem Ort, wo der König wohnt, der ihn zum König machte, dessen Eid er verachtet und dessen Bund er gebrochen hat, bei ihm soll er sterben, mitten in Babel! 17 ….. 18 Er hat ja den Eid verachtet und den Bund gebrochen – und siehe, er hat seine Hand darauf gegeben und doch das alles getan! –, er wird nicht entkommen.
19 Darum, so spricht Gott, der Herr: So wahr ich lebe, ich will den bei mir geschworenen Eid, den er verachtet, und den vor mir geschlossenen Bund,[1] den er gebrochen hat, auf seinen Kopf bringen! 20 Ich will mein Netz über ihn ausspannen, und er soll in meinem Fanggarn gefangen werden. Ich will ihn nach Babel führen; dort will ich mit ihm ins Gericht gehen wegen des Treubruchs, den er an mir begangen hat. 21 Aber alle seine Flüchtlinge in allen seinen Truppen sollen durchs Schwert fallen, und die Übriggebliebenen sollen in alle Winde zerstreut werden; so werdet ihr erkennen, daß ich, der Herr, geredet habe.
Gott verheißt eine Wiederherstellung des Königtums Davids
22 So spricht Gott, der Herr: Ich will auch [einen Schößling] vom Wipfel des hohen Zedernbaumes nehmen und will ihn einsetzen. Von dem obersten seiner Schößlinge will ich ein zartes Reis abbrechen und will es auf einem hohen und erhabenen Berg pflanzen; 23 auf dem hohen Berg Israels[2] will ich es pflanzen, damit es Zweige treibe und Früchte bringe und zu einem prächtigen Zedernbaum werde, daß allerlei Vögel und allerlei Geflügel unter ihm wohnen und unter dem Schatten seiner Äste bleiben können. 24 Und alle Bäume des Feldes sollen erkennen, daß ich, der Herr, den hohen Baum erniedrigt und den niedrigen Baum erhöht habe; daß ich den grünen Baum verdorren ließ und den dürren Baum zum Grünen brachte. Ich, der Herr, habe es gesagt und werde es auch ausführen.Gott richtet jeden nach seinem Werk
18
….
3 So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr, :….. 4 Siehe, alle Seelen gehören mir! Wie die Seele des Vaters mir gehört, so gehört mir auch die Seele des Sohnes. Die Seele, die sündigt, soll sterben!
5 Wenn aber ein Mensch gerecht ist und Recht und Gerechtigkeit übt, 6…..; 7 wenn er niemand bedrückt, seinem Schuldner das Pfand zurückgibt, nichts raubt, sondern dem Hungrigen sein Brot gibt und den Entblößten bekleidet, 8 wenn er nicht auf Wucher leiht, und keinen Wucherzins nimmt, wenn er seine Hand vom Unrecht fernhält und jedermann der Wahrheit gemäß zu seinem Recht kommen läßt, 9 wenn er in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und sie gewissenhaft befolgt:[1] ein solcher ist gerecht, er soll gewiß leben, spricht Gott, der Herr.
10 Wenn aber dieser einen gewalttätigen Sohn zeugt, der Blut vergießt oder irgend etwas von alledem tut, 11 was jener nicht getan hatte, wenn er sogar auf den Bergen [Opferfleisch] ißt, die Frau seines Nächsten befleckt, 12 den Armen und Bedürftigen bedrückt, Raub begeht, das Pfand nicht zurückgibt, seine Augen zu den Götzen erhebt und Greuel verübt; 13 wenn er auf Wucher leiht, Wucherzins nimmt – sollte der leben? Er soll nicht leben; er hat alle diese Greuel getan, darum soll er unbedingt sterben; sein Blut sei auf ihm!
14 Und siehe, wenn er wiederum einen Sohn zeugt, der alle Sünden seines Vaters sieht, die dieser vollbracht hat, ja, wenn er sie sieht, aber solche nicht tut: 1… , der soll sterben wegen seiner Missetat!
19 Ihr aber sagt: Warum soll der Sohn die Missetat des Vaters nicht mittragen? Weil der Sohn Recht und Gerechtigkeit geübt hat; er hat alle meine Satzungen bewahrt und befolgt; er soll gewißlich leben! 20 Die Seele, welche sündigt, die soll sterben! Der Sohn soll nicht die Missetat des Vaters mittragen, und der Vater soll nicht die Missetat des Sohnes mittragen. Auf dem Gerechten sei seine Gerechtigkeit, und auf dem Gottlosen sei seine Gottlosigkeit!
Gott wünscht die Umkehr des Sünders
21 Wenn aber der Gottlose umkehrt von allen seinen Sünden, die er begangen hat, und alle meine Satzungen bewahrt und Recht und Gerechtigkeit übt, so soll er gewiß leben; er soll nicht sterben. 22 An alle seine Übertretungen, die er begangen hat, soll nicht mehr gedacht werden; er soll leben um seiner Gerechtigkeit willen, die er getan hat! 23 Oder habe ich etwa Gefallen am Tod des Gottlosen, spricht Gott, der Herr, und nicht vielmehr daran, daß er sich von seinen Wegen bekehrt und lebt?24 Wenn dagegen der Gerechte sich von seiner Gerechtigkeit abkehrt und Unrecht tut und nach allen Greueln handelt, die der Gottlose verübt hat, sollte er leben? Nein, sondern es soll an alle seine Gerechtigkeit, die er getan hat, nicht gedacht werden; wegen seiner Treulosigkeit, die er begangen hat, und wegen seiner Sünde, die er getan hat, soll er sterben!
25 Dennoch sagt ihr: »Der Weg des Herrn ist nicht richtig!« So hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Weg sollte nicht richtig sein? Sind nicht vielmehr eure Wege unrichtig? 26 Wenn der Gerechte sich von seiner Gerechtigkeit abkehrt und Unrecht tut, so soll er sterben deswegen; um seiner Missetat willen, die er begangen hat, muß er sterben. 27 Wenn aber der Gottlose sich abwendet von seiner Gottlosigkeit, die er begangen hat, und Recht und Gerechtigkeit übt, so wird er seine Seele am Leben erhalten. 28 Weil er es eingesehen hat und umgekehrt ist von allen seinen Übertretungen, die er verübt hat, soll er gewiß leben und nicht sterben. 29 Aber das Haus Israel spricht: Der Weg des Herrn ist nicht richtig! Sollten meine Wege nicht richtig sein, Haus Israel? Sind nicht vielmehr eure Wege unrichtig?
30 Darum will ich jeden von euch nach seinen Wegen richten, ihr vom Haus Israel! spricht Gott, der Herr. Kehrt um und wendet euch ab von allen euren Übertretungen, so wird euch die Missetat nicht zum Fall gereichen! 31 Werft alle eure Treulosigkeiten, die ihr verübt habt, von euch ab und schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? 32 Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muß, spricht Gott, der Herr. So kehrt denn um, und ihr sollt leben!
Klage über die Fürsten Israels
19
1 Du aber stimme ein Klagelied an über die Fürsten Israels 2 und sprich: Was ist deine Mutter? Eine Löwin; , mitten unter den jungen Löwen zog sie ihre Jungen auf. 3 Und sie zog eins von ihren Jungen auf, das wurde ein junger Löwe; der lernte Beute reißen; er fraß Menschen. 4 Da hörten die Heiden von ihm, und er wurde in ihrer Grube gefangen, und sie führten ihn an Nasenringen in das Land Ägypten.[1]
5 Als sie aber sah, daß sie [vergeblich] harrte, daß ihre Hoffnung verloren war, da nahm sie ein anderes von ihren Jungen und erzog es zu einem jungen Löwen;[2]6 der ….der lernte Beute reißen; er fraß Menschen. 7 Und er machte sich über ihre Paläste her und verwüstete ihre Städte, ….n. 8 Aber die Völker stellten sich ihm entgegen ringsum aus allen Ländern; sie spannten ihr Netz über ihn; und er wurde in ihrer Grube gefangen. …und sei brachten ihn in einen Zwinger, d10 Deine Mutter war wie du[3] ein Weinstock, an Wassern gepflanzt, der viele Früchte und Reben bekam vom vielen Wasser. 11 Seine Äste wurden so stark, daß man Herrscherstäbe daraus machen konnte, un….. 12 Aber er wurde im Zorn ausgerissen und zu Boden geworfen, und der Ostwind dörrte seine Frucht aus; seine starken Äste wurden abgerissen und dürr; Feuer verzehrte sie. ... – 14 Das ist ein Klagelied und zum Klagegesang bestimmt.
Der Herr blickt zurück auf die verkehrten Wege Israels
20
…. Da erging das Wort des Herrn an mich ..: 3 Mensch, rede zu den Ältesten Israels und sprich zu ihnen: So spricht Gott, der Herr:...
... Halte ihnen die Greuel ihrer Väter vor! ... An dem Tag, als ich Israel erwählte und dem Samen des Hauses Jakob schwor[1] und mich ihnen zu erkennen gab im Land Ägypten; ja, als ich ihnen schwor und sprach: Ich, der Herr, bin euer Gott! 6 – eben an jenem Tag, als ich ihnen schwor, sie aus dem Land Ägypten hinauszuführen in ein Land, das ich für sie ausersehen hatte, in dem Milch und Honig fließt und das eine Zierde vor allen Ländern ist, 7 da sprach ich zu ihnen: »Jeder werfe die Greuel weg, die er vor seinen Augen hat; und verunreinigt euch nicht an den Götzen Ägyptens! Ich, der Herr, bin euer Gott.«
8 Sie aber waren widerspenstig gegen mich und wollten nicht auf mich hören; keiner von ihnen warf die Greuel, die er vor seinen Augen hatte, weg, und die Götzen Ägyptens gaben sie nicht auf. Da nahm ich mir vor, meinen Grimm über sie auszuschütten und meinen Zorn an ihnen zu vollstrecken mitten im Land Ägypten. 9 A….. 10 So führte ich sie denn aus dem Land Ägypten heraus und brachte sie in die Wüste, 11 und ich gab ihnen meine Satzungen und verkündete ihnen meine Rechtsbestimmungen, durch die der Mensch lebt, wenn er sie tut. 12 Ich gab ihnen auch meine Sabbate, die ein Zeichen sein sollten zwischen mir und ihnen, damit sie erkennen sollten, daß ich, der Herr, es bin, der sie heiligt.
13 Aber das Haus Israel war widerspenstig gegen mich in der Wüste; sie wandelten nicht in meinen Satzungen, sondern verwarfen meine Rechtsbestimmungen, durch die der Mensch lebt, ….15 Doch schwor ich ihnen auch in der Wüste, daß ich sie nicht in das Land bringen wolle, das ich ihnen bestimmt hatte, i…..17 Dennoch verschonte sie mein Auge, so daß ich sie nicht verdarb und nicht gänzlich aufrieb in der Wüste.
18 Da sagte ich in der Wüste zu ihren Söhnen: Wandelt nicht in den Satzungen eurer Väter und befolgt ihre Sitten nicht und verunreinigt euch nicht mit ihren Götzen! 19 Ich, der Herr, bin euer Gott; wandelt in meinen Satzungen und befolgt meine Rechtsbestimmungen und tut sie; 20 …..
21 Aber [auch] die Söhne waren widerspenstig gegen mich, sie wandelten nicht in meinen Satzungen und befolgten meine Rechtsbestimmungen nicht, daß sie nach ihnen gehandelt hätten – obgleich der Mensch, wenn er sie tut, dadurch lebt; und sie entheiligten meine Sabbate. Da nahm ich mir vor, meinen Grimm über sie auszuschütten und meinen Zorn an ihnen zu vollstrecken in der Wüste. 22 Aber ich zog meine Hand zurück und handelte um meines Namens willen, damit er in den Augen der Heidenvölker, vor deren Augen ich sie ausgeführt hatte, nicht entheiligt würde.
23 Doch schwor ich ihnen in der Wüste, daß ich sie unter die Heidenvölker zerstreuen und in die Länder versprengen würde, 24 weil sie meine Rechtsordnungen nicht befolgt und meine Satzungen verworfen hatten und meine Sabbate entheiligt und ihre Augen nach den Götzen ihrer Väter gerichtet hatten. 25 So habe auch ich ihnen Gesetze gegeben, die nicht gut waren, und Rechtsbestimmungen, durch die sie nicht leben konnten, 26 und ich ließ sie unrein werden durch ihre Opfergaben, indem sie alle ihre Erstgeburt durchs Feuer gehen ließen, damit ich sie verwüstete, damit sie erkennen sollten, daß ich der Herr bin.
27 Darum, o Menschensohn, rede zu dem Haus Israel und sprich zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Auch dadurch haben mich eure Väter gelästert, daß sie treulos an mir handelten: 28 denn als ich sie in das Land gebracht hatte, betreffs dessen ich geschworen hatte, daß ich es ihnen geben wolle, da ersahen sie jeden hohen Hügel und jeden dichtbelaubten Baum und schlachteten dort ihre Opfer und brachten dort ihre Gaben dar, um mich zu ärgern,[2] und legten dort ihr lieblich duftendes Räucherwerk nieder und gossen dort ihre Trankopfer aus. 29 Da fragte ich sie: Was soll diese Höhe, wohin ihr geht? Daher nennt man sie »Höhe« bis zu diesem Tag.
Der Herr tadelt die jetzige Generation der Israeliten
30 Darum sprich zum Haus Israel: So spricht Gott, der Herr: Verunreinigt ihr euch nicht nach der Weise eurer Väter und hurt ihren Götzen nach? 31 Ja, durch die Darbringung eurer Gaben, dadurch, daß ihr eure Kinder durchs Feuer gehen laßt, verunreinigt ihr euch an allen euren Götzen bis zu diesem Tag; und ich sollte mich von euch befragen lassen, ihr vom Haus Israel? So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr, ich will mich von euch nicht befragen lassen!32 Und was euch in den Sinn gekommen ist, daß ihr sagt: »Wir wollen sein wie die Heidenvölker, wie die Geschlechter der Länder, indem wir Holz und Stein dienen«, das soll nicht geschehen! 33 So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr, ich will selbst mit starker Hand, mit ausgestrecktem Arm und mit ausgeschüttetem Grimm über euch herrschen; 34 und ich will euch aus den Völkern herausführen und euch aus den Ländern sammeln, in die ihr zerstreut worden seid, mit starker Hand, mit ausgestrecktem Arm und mit ausgeschüttetem Grimm; 35 und ich will euch in die Wüste der Völker führen und dort mit euch ins Gericht gehen von Angesicht zu Angesicht.
36 Wie ich in der Wüste des Landes Ägypten mit euren Vätern ins Gericht gegangen bin, so will ich auch mit euch ins Gericht gehen, spricht Gott, der Herr. 37 Ich will euch unter dem Stab hindurchgehen lassen[3] und euch in die Bundesverpflichtungen einführen. 38 Und ich will die Widerspenstigen und die von mir Abgefallenen von euch absondern; ich will sie aus dem Land ihrer Fremdlingschaft herausführen, aber in das Land Israel soll keiner von ihnen kommen; und ihr sollt erkennen, daß ich der Herr bin.
Die Wiederherstellung Israels wird verheißen
39 So geht nur, spricht Gott, der Herr, ihr vom Haus Israel, und dient nur jeder seinen Götzen! Aber danach werdet ihr gewiß auf mich hören und meinen heiligen Namen künftig nicht mehr mit euren Gaben und mit euren Götzen entheiligen.40 Denn auf meinem heiligen Berg, auf dem erhabenen Berg Israels, spricht Gott, der Herr, dort wird mir das ganze Haus Israel dienen, sie alle, [die] im Land [sind]; dort will ich sie gnädig annehmen; und dort will ich eure Hebopfer fordern und eure Erstlingsgaben und alles, was ihr heiligt. 41 Als einen lieblichen Geruch will ich euch gnädig annehmen, wenn ich euch aus den Völkern herausführe und euch sammle aus den Ländern, in die ihr zerstreut worden seid, damit ich an euch geheiligt werde vor den Augen der Heidenvölker.
42 Und ihr sollt erkennen, daß ich der Herr bin, wenn ich euch in das Land Israel führe, in das Land, von dem ich geschworen hatte, daß ich es euren Vätern geben werde. 43 Dort werdet ihr an eure Wege gedenken und an alle eure Taten, mit denen ihr euch verunreinigt habt; und ihr werdet Abscheu über euch selbst empfinden wegen aller eurer bösen Taten, die ihr begangen habt. 44 Und ihr werdet erkennen, daß ich der Herr bin, wenn ich mit euch handeln werde um meines Namens willen und nicht nach eurem bösen Wandel und euren ruchlosen Taten, Haus Israel! spricht Gott, der Herr.
Warnung vor dem Schwert über Jerusalem
21
1 Und das Wort des Herrn erging an mich folgendermaßen: 2 Mensch, richte dein Angesicht nach Süden und rede gegen Süden und weissage gegen den Wald der Gegend im Negev; 3 und sage zu dem Wald des Negevs: Höre das Wort des Herrn! So spricht Gott, der Herr: Siehe, ich will ein Feuer in dir anzünden, das wird alle grünen Bäume und alle dürren Bäume in dir verzehren; die lodernde Flamme wird nicht erlöschen, sondern alle Gesichter sollen durch sie verbrannt werden, vom Süden bis zum Norden, 4 und alles Fleisch wird sehen, daß ich, der Herr, es angezündet habe; es soll nicht erlöschen! 5 Da sprach ich: Ach, Herr, Herr, sie werden von mir sagen: »Redet er nicht in Gleichnissen?«
6 Und das Wort des Herrn erging an mich folgendermaßen: 7 Menschen, richte dein Angesicht gegen Jerusalem und rede gegen die Heiligtümer und weissage gegen das Land Israel. 8 Und sage zu dem Land Israel: So spricht der Herr: Siehe, ich komme über dich; ich will mein Schwert aus seiner Scheide ziehen; und ich will den Gerechten und den Gottlosen in dir ausrotten. 9 Weil ich nun den Gerechten und den Gottlosen in dir ausrotten will, so soll mein Schwert aus seiner Scheide fahren gegen alles Fleisch, vom Süden bis zum Norden. 10 Und alles Fleisch soll erkennen, daß ich, der Herr, mein Schwert aus seiner Scheide gezogen habe; und es soll nicht mehr eingesteckt werden!
11 Und du, Mensch stöhne, als hättest du einen Lendenbruch, ja, stöhne bitterlich vor ihren Augen! 12 Und wenn sie dich dann fragen werden: »Warum stöhnst du?« so sprich: Über eine Botschaft! Wenn die eintrifft, so werden alle Herzen verzagen und alle Hände schlaff werden, aller Mut wird schwinden und alle Knie wie Wasser zerfließen. Siehe, es wird kommen und geschehen! spricht Gott, der Herr.
13 Und das Wort des Herrn erging an mich folgendermaßen: 14 Mensch weissage und sprich: So spricht der Herr: Sprich: Das Schwert, ja, das Schwert ist geschärft und geschliffen! 15 Zu einer Metzelei ist es geschärft; damit es blinke und blitze, ist es geschliffen. Sollten wir uns da etwa freuen? Das Zepter meines Sohnes verachtet alles Holz. 16 Er hat das Schwert zum Schleifen gegeben, um es in die Hand zu nehmen. Das Schwert ist geschärft und geschliffen, damit man es dem Würger in die Hand gebe. 17 Schreie und heule, Mensch! Denn es richtet sich gegen mein Volk, es richtet sich gegen alle Fürsten Israels; mit meinem Volk sind sie dem Schwert verfallen! Darum schlage dich auf die Hüfte!
18 Denn es ist eine Prüfung; und wie ginge es, wenn das Zepter, das verachtet, nicht wäre? spricht Gott, der Herr. 19 Und du, Menschensohn, weissage und schlage die Hände zusammen! Denn das Schwert wird dreimal[1] einen Doppelschlag ausführen! Ein Abschlachtungsschwert ist es, das Abschlachtungsschwert eines Großen, das sie umkreist. 20 Damit die Herzen verzagen und die Gefallenen zahlreich werden, habe ich das schlachtende Schwert an allen ihren Toren gezogen. Wehe, zum Blitzen ist es gemacht, zur Schlachtung geschärft! 21 Vereine deine [Kraft][2] zur Rechten hin, wende dich zur Linken hin, wohin deine Schneide bestellt ist! 22 So will ich auch meine Hände zusammenschlagen und meinen Grimm stillen! Ich, der Herr, habe es gesagt.
Gott lenkt den König von Babel nach Jerusalem. Gottes Strafe für die Lästerung der Ammoniter
23 Und das Wort des Herrn erging an mich folgendermaßen: 24 Du aber, Menschensohn, mache dir zwei Wege, auf denen das Schwert des Königs von Babel kommen soll! Von einem Land sollen sie beide ausgehen; und zeichne einen Wegweiser am Anfang des Weges zur Stadt. 25 Mache den Weg so, daß das Schwert sowohl nach Rabba, [der Stadt] der Ammoniter, als auch nach Judäa und zur Festung Jerusalem kommen kann.26 Denn der König von Babel steht an der Weggabelung, am Anfang der beiden Wege, um das Wahrsageorakel zu befragen; er lost mit den Pfeilen, befragt die Teraphim und beschaut die Leber. 27 In seine Rechte fällt das Wahrsagelos »Jerusalem«, daß er Sturmböcke heranführen lassen und den Befehl zum Angriff geben soll, daß man ein Kriegsgeschrei erheben, Sturmböcke gegen die Tore aufstellen, einen Wall aufwerfen und Belagerungstürme bauen soll. 28 Aber sie[3]werden es für eine falsche Wahrsagung halten, wegen der feierlichen Eide, die geschworen wurden; jener aber bringt ihre Missetat in Erinnerung, damit sie gefangen werden.
29 Darum, so spricht Gott, der Herr: Weil ihr eure Missetat in Erinnerung bringt, indem ihr eure Übertretungen aufdeckt, so daß eure Sünden in allen euren Taten offenbar werden; weil ihr euch in Erinnerung bringt, so sollt ihr mit Gewalt gefangengenommen werden!
30 Was aber dich betrifft, du entweihter Gesetzloser, du Fürst Israels, dessen Tag kommt zur Zeit der Sünde des Endes,[4] 31 so spricht Gott, der Herr: Fort mit dem Kopfbund[5], herunter mit der Krone! So wird es nicht bleiben: Das Niedrige soll erhöht, und das Hohe soll erniedrigt werden! 32 Zunichte, zunichte, zunichte will ich sie machen; auch dies soll nicht so bleiben, bis der kommt, dem das Anrecht zusteht, dem werde ich sie geben!
33 Und du, Mensch, weissage und sprich: So spricht Gott, der Herr, über die Ammoniter und ihre Schmähung, nämlich: Das Schwert, ja, das Schwert ist schon gezückt zur Schlachtung und geschliffen zum Vertilgen, daß es blitze – 34 während man dich durch Weissagung täuscht, dir Lügen wahrsagt –, um dich zu den enthaupteten Leichen[6] der erschlagenen Gesetzlosen zu legen, deren Tag gekommen ist zur Zeit der Sünde des Endes.
35 Stecke es wieder in seine Scheide! An dem Ort, wo du erschaffen wurdest, im Land deines Ursprungs will ich dich richten. 36 Und ich will meinen Grimm über dich ausschütten und das Feuer meines Zornes gegen dich anfachen und dich rohen[7] Leuten ausliefern, die Verderben schmieden. 37 Du sollst dem Feuer zum Fraß dienen; dein Blut soll mitten im Land [vergossen werden]; man wird nicht an dich gedenken; ja, ich, der Herr, habe es gesagt!
---- --------
Sie waren nie das einzig auserwähltes volk ,in der ganzen At bzw Tora war israel immer das Problemvolk GOTTES , dass er aber befreite , auf dass si ihm folgen mögen , dem er seine geböte gab , auf dassisie des einhelatne mögen , und nochmals ein besonderes Zeichen gegeben hatte: der Sohn der Jungfrau … sie verdrehen alles ins gegenteil ! Auch mit Deutschland als Opfer dieses Systems !
Nur wenige haben das Zeichen erkannt.
-------------
Und ich befürchte ,die israelis werden für gr0ssisrael nicht nur gaza, Westjordanland , teile Syriens und auch noch den süden libanons einnehmen, besetzen, alle vertriebenen nicht mehr reinlassen, privatenteignen ,das land abriegeln, verschanzen und nicht mehr hergeben wollen … völkerrechtswidrig ..so ist der plan ..die Verheißung sieht anders aus ...
————
Die Richtgien orthodoxen wissen . Nur GOTT kann ihren das land zurückgeben , nicht mit gewalt anderen abzocken durch ermordung durch eine rechtsextreme Regierung …Er hat sie vertrieben, ..Er wird sie bestrafen….
dieser Krieg ist selbst religiös nicht gerechtfertigt ist , sondern unsinnig …sie nehmen sich auf willffähriger interpretation das recht , andere aus ihrer Heimat zu vertreiben.
ihr wErdet erst zur ruhe kommen , wenn ihr das unrecht an den palästinensern beseitigt habt ...
Gantz: wir müssen weitermachen, wir wollen ein regimechange, wir werden erpresst vom iran , der iran bedroht uns , wir müssen uns verteidigen … welch ein perverses Gerede für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg —ihr werdet daran ersticken und habt es selbst provoziert ! Sie hatten keine Atombombe…die us Geheimdienste haben es bestätigt , aber trump hatte das Atomprogramm aufgelöst , Bobwohles funktionierte , die usa hat es zerstört und sie haben eine jahr geartete dn dan hat isarela weider druck gemacht und nochmals angegriffen zum Regime change , trump hat es ein jahr zuvor angekündigt : sie kommen wieder , die Verhandlungen waren nur ein verzögerndes Feigenblatt , damit russland nicht nochmal gross im mid east eingreifen kann...….nun werdet ihr an diesem krieg ersticken …ich rate euch nochmals …verlasst das land ..bald habt ihr keine Abwehrraketen mehr ….ihr werdet durch das Schwert umkommen an eurem völkerrechtswidrigen grossisraelplan …und hinterher wird "keiner mehr da sein, der euch das bandmass führt" ! Trump, sie werden sich zurückziehen ! ….jerusalem , die wirkstätte Jesu…der vartikan will Rom und will die qumranrollen loswerden, charles will London mit Greenwich village ….sie haben sich verführen lassen vom teufel ….
————————————
Sie begreifen es nicht !
------------------------------------
Der iron Dome ist gefallen…..jetzt hat der iran freie bahn
der schutz ist weg ....UNAUFHALTSAM…..
verlasst das land ..
—
No comments:
Post a Comment